#4 FSI OSI | FURIOS Online

#4 FSI OSI

Wer seid ihr?

Wir sind die Fachschaftsinitiative am Otto-Suhr-Institut. Uns gibt es – in wechselnder Form – ca. seit dem Studi-Streik 1988/89. Im StuPa sind wir schon ziemlich lange. Wir verstehen uns als kritisch, basisdemokratisch und emanzipatorisch. Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung sollten weder an der Uni noch in der Studierendenschaft – und ihren Campusmagazinen – etwas verloren haben.

Anm. d. Red.: Wir finden auch, dass Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung in der „Out of Dahlem“ nichts verloren haben. 😉

Welche konkreten Initiativen wollt ihr ergreifen, wenn ihr ins StuPa gewählt werdet?

Wir werden uns für eine Verlängerung des Semestertickets zu für die Studierenden günstigen Konditionen einsetzen. Außerdem werden wir uns weiterhin für eine studierendenfreundliche Reform des BA-/MA-Systems einsetzen.

Was ist euer Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Gruppen?

Wir sind engagiert, kompetent, basisnah und blicken auf eine jahrelange Erfahrung in der Hochschulpolitik zurück. Und nicht zuletzt sind wir die mit den Keksen!

Mit welchem Einsatz habt ihr euch die (Wieder-) Wahl ins StuPa verdient?

Wir haben die „Vakanzen_tanzen“-Woche am OSI mitorganisiert, nehmen zuverlässig an Sitzungen aller möglichen Gremien und Kommissionen teil und berichten der Öffentlichkeit darüber auf unserem Blog. Am OSI organisieren wir auch die Ersti-Tage, Institutstage und Instituts-Vollversammlungen mit. Außerdem veranstalten wir immer mal
wieder Vorträge, Podiumsdiskussionen und Filmabende. Und: nur mit uns gibt’s Kekse!

Wie wollt ihr mehr Interesse bei den Studierenden für Campuspolitik und das StuPa wecken? Wie wollt ihr die Wahlbeteiligung erhöhen?

Wir machen jede Menge Veranstaltungen (s.o.) und versuchen hochschulpolitische Themen an der Uni präsent zu halten. Allerdings halten wir wenig davon, andere Menschen zur Aktivität „anzuhalten“: als Initiative sind wir für alle
Interessierten offen – wer will, kann gerne selber mitmachen! Die Wahlbeteiligung steht und fällt mit den realen Möglichkeiten der Studierenden, etwas verändern zu können.

Wie bewertet ihr die Arbeit des AStA im vergangenen Jahr?

Wir finden, der AStA macht nicht nur das Richtige, er macht es auch noch gut. Verbesserungen sind natürlich immer möglich.

Sollte der Semesterbeitrag aufgrund der gefallenen Zinseinnahmen auf 8 Euro erhöht werden?

Nicht nur der gefallene Zinssatz spielt hier eine Rolle, sondern auch die Inflation seit der letzten, lange zurückliegenden Erhöhung. Sollte der AStA also für eine Fortführung seines umfangreichen Beratungs-, Infrastruktur- und Unterstützungsangebots zusätzliche Mittel benötigen, werden wir uns einer Erhöhung in diesem maßvollen
Ausmaß nicht verweigern.

Wie steht ihr zum Zukunftskonzept „Internationale Netzwerkuniversität“? Welche alternativen Leitbilder haltet ihr ggf. für besser?

Wir halten es für einen Irrweg, die Universitäten dem neoliberalen Konkurrenzdiktat zu unterwerfen. Statt Geld, Zeit und Personal in einem Wettbewerb zu verschwenden, bei dem am Ende die Mehrheit der Studierenden das Nachsehen hat, sollte die FU ihre Ressourcen lieber für eine Verbesserung der allgemeinen Studiensituation aufwenden. Diese wird seit Jahren immer schlechter und wird in Zukunft – mit ausgesetzter Wehrpflicht und doppelten Abiturjahrgängen – noch deutlich prekärer werden. Als Gegenkonzept verweisen wir auf die Vorschläge der Urabstimmung „Für eine solidarische FU“.

Wenn ihr könntet: Welche Liste würdet ihr am Liebsten aus den Wahlvorschlägen streichen?

Alle Listen, die keine Kekse verteilen.

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