Kritische Filmreihe an der FU

Nicht einfach nur Filme sehen, sondern sie weiter denken: Das ist das Ziel der Kritischen Filmreihe an der FU. Die Organisatoren wollen eine Alternative zu den üblichen Seminaren, Essays und Readertexten schaffen. Seit dem 22. Mai laden sie insgesamt acht Mal zum gemeinsamen Filmeschauen ein. Neben den Filmen gibt es kurze Inputs, die zur Diskussion anregen sollen.

Die letzten Termine, Orte und Referenten finden sich derzeit noch. Doch für die nächsten Wochen stehen die Vorführungen.

Wann: Das Input beginnt jeweils um 18.30 Uhr, der Film um 19 Uhr.

Eintritt Frei; Getränke und Knabbereien gibt es dazu

Weitere Infos: filmundkritik.blogsport.eu

Programm:

Mittwoch, 5. Juni: Das Ding am Deich

Ein Film, der den Widerstand gegen das AKW Brokdorf und das Vorgehen der Staatsmacht porträtiert.

Menschen vom Bündnis „Atomreaktor Wannsee dichtmachen“ klären über das Helmholtzzentrum Berlin, seine Verbindungen zu Berliner Hochschulen und die Gefahren des einzigen Reaktors auf Stadtgebiet auf.

Wo: Hörsaal 1b in der Silberlaube.

Dienstag, 11. Juni: Plug & Pray – Von Computern und anderen Menschen (2010)

Intelligente Maschinen: ein Menschheitstraum! Oder doch ein Menschheitstrauma? Dieser Frage widmet sich Jens Schanze, um die Möglichkeiten und Konsequenzen von computergesteuerten Maschinen und künstlicher Intelligenz zu beleuchten.

Wo: Hörsaal der Informatik in der Takustraße 9.

Donnerstag, 20. Juni: Audre Lorde The Berlin Years 1984 to 1992

In dem Film geht es um eine Frau und Aktivistin die sich selbst als black lesbian feminist mother poet warrior bezeichnet und auch in Berlin aktiv war.

Dazu gibt es Input vom Frauenreferat des AStA FU.

Wo: Hörsaal 1b in der Silberlaube

Montag, 1. Juli: Liberarias

Spielfilm über die Mujeres Libres im Spanischen Bürgerkrieg

Wo: Hörsaal 1b in der Silberlaube

Dienstag, 9. Juli: FU Imagefilm und Gegendarstellung

Kritisches zur „Elite“-Uni FU Berlin

Wo: Hörsaal 1b in der Silberlaube

Zwischen dem 24. und 28. Juni: Blood in the mobile: Datum

Der dänische Regisseur Poulsen forscht nach, ob die Rohstoffe seines Nokias etwas mit den Umständen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu tun haben (Konfliktmineralien genannt). Durch offizielle Auskünfte unbefriedigt, dokumentiert er eine Mine, befragt Soldaten und das Ministerium. Am Ende steht eine Initiative im US Congress, die Handelsketten offenzulegen. Da der Film dort endet, darf hier gesagt werden, dass zumindest dieses Vorhaben geglückt ist.

Ort noch unbekannt.

Autor*in

FURIOS Redaktion

Unabhängiges studentisches Campusmagazin an der FU seit 2008

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