Stupa streitet über Wahlbenachrichtigung

Die Rückmeldungen werden nicht mehr per Post verschickt, somit auch keine Benachrichtigung zur Wahl zum Studierendenparlament. Das Stupa versucht eine Lösung zu finden. Von Veronika Völlinger

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Das Stupa will möglichst viele Studierende an die Wahlurne locken. Foto: Ann-Christin Werner

Das Studierendenparlament (Stupa) hat in seiner Sitzung am 5. November das FU-Präsidium dazu aufgefordert, die Benachrichtigungen zur Stupa-Wahl im Januar per E-Mail an alle Studierenden zu verschicken. Hintergrund ist, dass die Universität die Rückmeldeunterlagen nicht mehr per Post verschickt. Bisher lagen diesem Brief auch die Wahlbenachrichtigungen bei.

Das Stupa beschloss, die Benachrichtigungen nicht in Eigenregie postalisch zu verschicken. Dies würde die Studierendenschaft laut Wahlvorstand mehr als 20.000 Euro kosten. Die Kosten für Stupa-Wahl würden sich damit fast verdoppeln. Die Alternative ist, dass das Präsidium die Wahlbenachrichtigung per E-Mail verschickt, wie es auch mit den Rückmeldeunterlagen geschieht. Der Wahlvorstand will dazu einen Antrag stellen.

Mehrere Stupa-Mitglieder äußerten die Sorge, dass das Präsidium eine Rundmail verweigern werde, wie es bereits im Streit um die Rahmenstudien- und Prüfungsordnung (RSPO) einmal der Fall war. Falls dann in gar keiner Form an die Stupa-Wahlen erinnert würde, werde die ohnehin niedrige Wahlbeteiligung weiter sinken, so die Befürchtung. Andere Parlamentarier zweifelten jedoch am Nutzen der Wahlbenachrichtigungen, da bereits Plakate überall auf dem Campus auf die Wahlen aufmerksam machten.

Der Wahlvorstand versuchte schließlich die Diskussion zu bremsen. Sie wollten abwarten, was der Antrag auf eine Rundmail ergebe, gingen jedoch davon aus, dass er Erfolg haben werde.

Autor*in

FURIOS Redaktion

Unabhängiges studentisches Campusmagazin an der FU seit 2010

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1 Response

  1. Nina sagt:

    Dass auf der entsprechenden Sitzung weitaus
    Interessantere ( weil kritischere ) und relevantere
    ( Anwesenheitspflicht ) Anträge beschlossen und diskutiert wurden , scheint der Autorin entgangen zu sein.
    Der Artikel liest sich noch langwieriger und zäher als die Diskussion in Real eh schon war.
    Ist euch das wirklich den Artikel wert, liebe Furios ?

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