Vollversammlung fordert Solidarität

Die Debatte um den Zugang von Geflüchteten an die FU nimmt an Fahrt auf. In der Vollversammlung forderten Studierende das Präsidium zu Verbesserungen am „Welcome@FU“-Projekt für Geflüchtete auf. Von David Rouhani und Jonas Saggerer

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Bei der studentischen Vollversammlung (VV) vergangene Woche haben über 400 Studierende ihren Unmut über die Flüchtlingspolitik der FU und der Bundesregierung zum Ausdruck gebracht. Vertreter des Asta kritisierten das „Welcome@FU“-Programm, das Geflüchteten den Zugang zu FU ermöglichen soll, als unzureichend und forderten das Präsidium auf, Geflüchteten den Zugang zur Universität unabhängig von ihrem Aufenthaltstatus zu gewährleisten.

Das „Welcome@FU“-Projekt war in der Sitzung des Akademischen Senats (AS) eine Woche zuvor von Präsident Alt vorgestellt worden. Es sieht unter anderem eine Teilnahme an ausgewählten Lehrveranstaltungen, eine begrenzte Zahl an Deutschkursen sowie ein Mentoring-Programm für Geflüchtete vor.

Gegen Ende der Sitzung verabschiedete die Vollversammlung die Forderung nach einem Solidaritätsfond, sowie das Einrichten von Übernachtungsmöglichkeiten für Geflüchtete in leerstehenden FU-Gebäuden. Darüber hinaus sollten alle bisher erbrachten Studienleistungen und –abschlüsse Geflüchteter formlos anerkannt und jegliche Forschung zur „Abschottung Europas und zur Kriegsführung“ eingestellt werden. Zudem kam es auch zu einem spontanen Protestaufruf gegen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier, der am selben Tag einen Gastvortrag im Henry-Ford-Bau hielt.

Autor*in

FURIOS Redaktion

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1 Response

  1. Django sagt:

    Vollversammlung nennt es sich also, wenn fast 2 Promill der FU-Studierenden zusammenkommen. Das heißt: 2 von 1000. Hauptsache, ihr habt kein Legitimitätsproblem.

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