Sie verschwimmen: die Erinnerungen an den Campus. Johannes Bauer gibt euch ein paar Puzzleteile, damit ihr nach 120 Tagen ohne Campusleben eure Welt davon wieder zusammensetzen könnt.
Nudeln mit Tomatensoße für zwei Mark vierzig, stickige Hörsäle, ergebnislose Gruppendiskussionen beim Feierabendbier: Vor nicht allzu langer Zeit schienen das Kernelemente eines Semesters zu sein. Doch im Sommersemester 2020 war alles anders. Im digitalen „Kreativsemester” rückten durch Internetausfälle während Videokonferenzen, verspätet hochgeladene Präsenationsfolien und fehlende Stummschaltungen von Mikrofonen die Elemente in weite Ferne und mit ihnen die Erinnerungen an den Campus. Nach über 120 Tagen kann sich der eine oder die andere Studierende den Campus einfach nicht mehr bildlich vorstellen. Mit etwas Photoshop-Magie macht unser Autor diesen fremden Planeten nun wieder sichtbar.