AS-Wahl 2021: Amtierende Listen bestätigt

Die Ergebnisse der AS-Wahl liegen vor, Überraschungen blieben aus. Die Wahlbeteiligung war gering, bei den Studierenden lag sie bei knapp über einem Prozent. Von Julian Sadeghi.

Die Wahlbeteiligung war dieses Jahr wohl auch wegen der Coronapandemie niedriger als sonst. Illustration: Marius Mestermann

Bei der alle zwei Jahre stattfindenden Wahl der Mitglieder des Akademischen Senats (AS) der Freien Universität bestätigten die Wahlberechtigten die meisten ihrer Statusgruppenvertreter*innen im Amt. Der zentrale Wahlvorstand der FU (ZWV) veröffentlichte am vergangenen Donnerstag die vorläufigen Ergebnisse der Wahl, die am 18. und 19. Mai vor Ort und per Briefwahl stattfand. Der ZWV muss das Ergebnis formal noch endgültig feststellen.

Bei der AS-Wahl wählen die Statusgruppenangehörigen aus ihrem Kreis Vertreter*innen für das Gremium. Dabei haben die Studierenden, die Akademischen Mitarbeiter*innen und das nichtwissenschaftliche Personal jeweils vier Sitze im AS. Die Professor*innen haben 13 Sitze.

Die Wahlergebnisse

Für die Studierenden sitzt wie schon in der vergangenen Legislaturperiode je ein*e Vertreter*in der vier angetretenen Listen – FSIen/Offene Liste, Grüne Hochschulgruppe (GHG) und Juso HSG, ONCE und Grüne Alternative Liste (GAL) – im Akademischen Senat. Von den 35.240 wahlberechtigten Studierenden nutzten lediglich 429 ihr Recht zur Stimmabgabe. Die Wahlbeteiligung der Studierenden lag somit bei 1,22%, bei der letzten Wahl im Jahr 2019 betrug sie immerhin noch 3,79%, zwei Jahre zuvor 2,7%. Einen Überblick über die dieses Jahr angetretenen Listen und ihre Programme könnt ihr hier nachlesen.

Die Mandatsverteilung bei den 13 AS-Vertreter*innen der Hochschullehrer*innen verändert sich geringfügig: Die Vereinte Mitte gewinnt einen Sitz hinzu und hat zukünftig neun, der Dienstagskreis zukünftig nur noch drei statt vier Mandate. Die Liberale Aktion besetzt unverändert einen Sitz in dem Gremium. Die Wahlbeteiligung lag bei 30,64% und damit nur wenig niedriger als 2019 (31,81%).

Die Mandatsverteilung zwischen den Listen der Statusgruppe der Akademischen Mitarbeiter*innen blieb wie bei den Studierenden unverändert, die Liste GEW-Mittelbauinitiative erhält drei Mandate, die andere kandidierende Liste Wissenschaft und Zukunft erhält einen Sitz. Die Wahlbeteiligung war mit 10,05% ebenfalls niedriger als 2019, als diese 14,25% betrug.

Bei der Statusgruppe des nichtwissenschaftlichen Personals („sonstige Mitarbeiter*innen“) erhalten alle vier angetretenen Listen ein Mandat. Die Wahlbeteiligung lag hier mit 8,44% ebenfalls niedriger als 2019 (14,67%).

Autor*in

Julian Sadeghi

Einer der Julian Sadeghis dieser Welt.

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