How to Campus: Der Hochschulsport

Das Semester läuft erst wenige Wochen, du hast dich endlich an das Straßensystem des Hauptgebäudes gewöhnt und nun den Kopf frei für andere Dinge? Sport frei! Hier kommt ein kleiner Exkurs durch den Hochschulsport der FU und Informationen darüber, wie ihr Kurse wählt und erfolgreich buchen könnt. 

Was haben Tischtennis, Kick-Boxen und Salsa gemeinsam? Sie alle sind Sportarten, die du beim Hochschulsport ausprobieren kannst! Foto: Julia Wyrott

Das Angebot

Das Angebot des Hochschulsports der FU ist eines der größten in Berlin. In diesem Sommersemester werden über 200 Kurse angeboten. Von klassischen Sportarten wie Volleyball oder Badminton bis hin zu extremen und ausgefallenen Disziplinen wie Aerial Silk oder Pump Foiling ist für jede*n was dabei.

Auf der Website des Hochschulsports findest du unter „Sportprogramm” →„A-Z Kurssuche” alle angebotenen Kurse. Um dir die Suche zu erleichtern und Sport und Uni unter einen Hut zu bekommen, hast du unter  „Sportprogramm” → „Angebotssuche” die Möglichkeit, gezielt nach Wochentag, Kursbeginn, Umkreis und Sportbereich zu filtern.

Als Student*in öffentlicher Unis in Berlin kannst du außerdem die Angebote anderer Unis nutzen und dir damit lange Fahrtwege sparen. Es lohnt sich auch dort mal vorbeizuschauen. 

Die Entgeltgruppen

Auch wenn die Kurse von der FU angeboten werden, sind sie für andere Interessent*innen geöffnet. Bei der Buchung musst du zwischen vier Entgeltgruppen mit jeweils steigenden Preisen wählen. Du fragst dich bestimmt: Zu welcher Gruppe gehöre ich?

Die Entgeltgruppe eins hat den günstigsten Preis und schließt die Studierenden der FU und anderer kooperierenden Hochschulen in Berlin mit ein. Alle Beschäftigten dieser Hochschulen zahlen die Entgeltgruppe zwei. Gruppe drei richtet sich an Studierende aller anderen Hochschulen und die letzte und teuerste Entgeltgruppe ist für Interessierte gedacht, die zu keiner der genannten Gruppen gehören.

Die Kurse

Das Studium ist eine gute Möglichkeit, auch sportlich den Horizont zu erweitern. Falls du bei Pump Foiling eher an eine Tankstelle denkst, bist du damit sicher nicht allein. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Art zu surfen, bei der du ohne Motor, Wind oder Wellen mit dem Hydrofoil übers Wasser gleitest. In der Kursbeschreibung heißt es: 

„Durch die Pump Bewegung der Surfer*innen generieren die Wings des Foils Auf- und Vortrieb, so dass Ihr rein aus Körperkraft übers Wasser gleitet.”

Pump Foiling ist noch eine relativ unbekannte Art zu surfen. Foto: Pixabay

Natürlich werden auch klassische Sportarten wie Fußball oder Tennis angeboten. Wer gerade jetzt zum Sommeranfang lieber aufs Wasser will, kann sich beim SUP Yoga auf den Wellen verrenken oder mit anderen Studis im Kanu über den Wannsee schippern. Und wenn dir das Wasser nicht ganz geheuer ist, kannst du einfach zum Waldbaden im Grunewald abtauchen.

Wenn du jetzt richtig Lust auf Sport bekommen hast, kannst du auf der Website nach freien Plätzen für dieses Semester schauen oder dich ab dem 1. Juli für die Kurse in den Sommerferien eintragen. Eine Vorschau des Angebots wird ab dem 27. Juni online sein, die Kurse beginnen am 25. Juli.

Der SUP Yoga Kurs von Anja von Behr. Foto: Anja von Behr & David Sit

Wer nicht bis zum Juli warten möchte, kann sich für den Campus Run anmelden, der am 16. Juni, um 16 Uhr, gleichzeitig zum Sommerfest der FU stattfindet. Je nach Ausdauer kannst du dich für 5, 7.5  oder 10 Kilometer anmelden. Start und Zielbereich werden sich auf dem Platz vor der Holzlaube der FU (Fabeckstraße 23/25) befinden. Die Anmeldung zum Run ist immer noch geöffnet. Also rein in die Sportschuhe und los geht’s! 

Die Buchung

Am Tag der Kurswahl kann es stressig werden. Meist wird die Buchung für alle Kurse gleichzeitig um 10 Uhr eröffnet. Dann solltest du deine persönlichen Daten, Immatrikulationsnummer und Kontoverbindung bereithalten. 

Viele Kurse sind so gefragt, dass du schon nach wenigen Sekunden nur noch auf der Warteliste landest. Dann heißt es hoffen, dass jemand absagt. Aber auch wenn das passiert, werden alle anderen Wartenden mit dir per E-Mail informiert. Wer die Benachrichtigung zu spät sieht oder bei der Anmeldung zu langsam ist, hat Pech gehabt.

Deshalb ist es gut, das sekundenschnelle Ausfüllen des Formulars vorher schonmal zu üben. Außerdem solltest du die Liste der Kurse genau durchlesen. Vielleicht gibt es neben deinem Favoriten eine Sportart, die du schon immer ausprobieren wolltest oder von der du noch nie etwas gehört hast.

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