Cedric Strehlow gibt euch sieben tolle Tipps, die dabei helfen, den Menschenmassen aus dem Weg zu gehen und für eine ruhige Essenszeit zu sorgen.

FU – zurzeit steht das für “Folle Universität.” Freiheit? Fehlanzeige. In der Redaktion herrscht Einigkeit: In den letzten Wochen war in der Mensa der Teufel los! Falls ihr auch am Montag und Dienstag nach einer 11:45 Uhr endenden Veranstaltung mensen wart, dann wisst ihr, worum es geht. Es ist laut, es ist eng – Es ist voll voll! Wie ihr euch die Pause so angenehm wie möglich gestalten könnt, erfahrt ihr hier.
1. Setzt euch raus.
Im Innenhof gibt es schöne Bänke neben laubigen Bäumen. Es kommen die letzten Tage auf uns zu, in denen der schönste Sonnenschein genossen werden kann.
2. Setzt euch raus, aber drinnen.
In den Gängen gibt es viele Plätze, auf denen ihr einfach so sitzen dürft. Ihr könnt auch eure Tablets mitnehmen und euer Essen dort verspeisen. Vor allem die Studicafés eignen sich hervorragend, um euren Mensaschmaus zu genießen.
3. Wählt das unbeliebteste Essen.
Falls euch nicht das Sitzen in voller Umgebung stresst, sondern das lange Anstehen vor der Essensausgabe, dann wählt einfach die Gerichte, die am leichtesten erreichbar sind. Zurzeit sind die Underdogs der Mensa 2 die Eintöpfe vorne Links und die Nudeln vorne rechts. So könnt ihr euch geschätzt wertvolle 7 Minuten sparen und entgeht dem Stress, der sich ergibt, wenn man lange neben anderen Menschen stehen muss.
4. Esst im Büro eurer Profs.
Dozierende lieben diesen Trick! Schreibt einfach eine gut formulierte E-Mail und bittet darum, die Mittagszeit gemeinsam mit eurer Lehrperson zu verbringen! Profs schätzen dieses Verhalten sehr und freuen sich über kulinarische Begleitung in ihren 4 Wänden.
5a. Nutzt den Megaphontrick
Schnappt euch einen Stimmverstärker (hierzu müsst ihr einfach freundlich im Galilea nachfragen) und gebt bekannt, dass es im Hörsaal 1a jetzt gratis Crepes zum Abholen gibt. Die Plätze, die dadurch frei werden, gehören moralisch und rechtlich gesehen euch. („Weggegangen Platz vergangen” – Bundesgesetz für Sitzplätze Paragraph 4 Absatz 2a) Um das ganze zu finalisieren, sperrt ihr dann einfach ein Band um sie und genießt die Ruhe.
5b. Nutzt den Feueralarmtrick
Aktiviert einen den Feueralarm und genießt das Ausströmen der Masse. “Feuer” steht in dem Fall für “Freude! Endlich unendliche EssensRuhe” Das ist rechtlich gesehen genauso abgesichert wie Tipp 5a!
6. Der Mond.
Sagt zu einer der den netten Personen an der Kasse einfach „Einmal zum Mond und zurück bitte“, während ihr euren Studierendenausweis richtig herum (wichtig) auf den Leser legt. Sie werden wissen, was gemeint ist und euch die Reise dazu buchen. Genießt die Aussicht!
7. Extratipp: Bleibt einfach zuhause!
Der Geheimtipp ist der Geh-Heim-Tipp. Zuhause habt ihr mehr Platz und die anderen in der Uni auch. Hervorragend!
Das waren die 7 Tipps. Welcher hat euch am besten gefallen? Lasst gerne einen Kommentar da, wenn ihr andere furiose Tipps für eine entspannte Mensaerfahrung teilen möchtet.
