Zu spät für die Zukunft?

Inmitten der sich entfaltenden Klimakrise scheint der Kampf für eine bessere Zukunft selbst ein Relikt der Vergangenheit. Macht uns die Angst vor einem unbewohnbaren Planeten handlungsunfähig – oder birgt sie die Hoffnung auf ein anderes Zusammenleben? Von Kira Welker.

Von Gürkchen und Mayo

Wer im nördlichen Teil Berlins wohnt, kann alles andere als südlich bezeichnen – so auch Vetschau, eine Kleinstadt in Brandenburg. Lena Marie Breuer hat sich auf einer Familienfeier aus dem Staub gemacht, um die besondere Ruhe zu bewundern.

Wie zu Omas Zeiten

Reparieren, recyclen, Rettich anbauen – was früher selbstverständlich war, erfährt heutzutage ein Revival. Ist das fortschrittlich? Von Leonie Beyerlein und Lucie Schrage.

Zuhause oder Infektionsherd?

Viele Studierende haben in den letzten drei Semestern mehr Zeit denn je in ihren WG-Zimmern verbracht – aus Schutz vor einer Infektion mit dem Corona-Virus. Studierendenwohnheime können sich aber schnell zu Infektionsherden entwickeln. Ein Erfahrungsbericht von Sophie Vondung und Mandana Eslamizad.

FURIOS fantasiert: Eis am Stiel

Eine Welt ohne von Krankheit infizierte Gedanken. Eine Welt, in der mein größtes Sommer-Problem klebrige Eishände sind. Unsere Autorin blickt aus ihrem regnerischen Berliner Fenster und fantasiert sich in ein paar Momente der Corona-Ruhe am Strand. Von Alexandra Heidsiek.

„Es geht nicht darum, dass ich keine Kinder mag”

FU-Studentin Thea* (24) hat letztes Jahr eine ungewollte Schwangerschaft beendet. Sie hat damit eine Straftat begangen, denn die Paragraphen 218 und 219 StGB kriminalisieren seit dem Deutschen Kaiserreich Schwangerschaftsabbrüche – direkt nach den Tatbeständen Mord und Totschlag. Von Sophie Dune Korth.

Furios verreist: Von Kühen, Brot und Wein

Vor dem 50. Spaziergang um den immer selben Block ist Anna Schönenbach dieses Frühjahr geflüchtet. Schöne Wanderwege, magische Wälder und leckeres Essen bietet die portugiesische Insel Madeira allen Rastlosen.

Schuld und Segen

Giftgas und Düngemittel scheinen auf den ersten Blick wenig gemein zu haben. Doch beide teilen sich denselben Erfinder. Ist er ein Massenmörder oder Held? Ein Essay über die Verantwortung von Forschenden und Ethik in der Wissenschaft von Luca Klander.

Spielen wir Gott?

Forschende bedienen sich immer häufiger am Genome-Editing, einer neuen Art der Gentechnik. Neben den Möglichkeiten, die DNA des Lebens zu verändern, treten vor allem ethische Fragen auf. Von Maj Pegelow.

FURIOS fantasiert: Doch wo ist die Fantasie?

Normalerweise findet man sie in der Natur, auf Festivals oder in Kunstgalerien – Fantasie. Doch nach anderthalb Jahren Corona merkt unsere Autorin, dass das gar nicht so leicht fällt. Fast schon verloren geglaubt, findet sie sie an unerwarteten Orten. Von Marie Blickensdörfer.

„Forschung dient nie als Selbstzweck“

122 Anträge in 15 Jahren: niemand sonst an der FU hat in den vergangenen Jahren so viele Drittmittel bewilligt bekommen wie Jürgen Zentek, Direktor des Instituts für Tierernährung. Im Interview mit Alena Weil erzählt er von seiner Arbeit, dem Einfluss von Drittmittelgebern und abgelehnten Projekten.

Glücklich sein ist das, was zählt

Von „Bis dass der Tod uns scheidet“ zu „Wir entscheiden!“. Beziehungen ändern sich genauso wie unser Leben – über Jahre und Generationen. An welchem Punkt stehen wir? Von Hutham Hussein.

Mysterium Mensch

Wie tickt der Mensch? Dieser Frage widmet sich der neue Podcast der Max-Planck-Gesellschaft “Ach, Mensch” aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven – mit nur mäßigem Erfolg, findet Clara Baldus.