Naked in a Conversation: Studying (awkward) Silence

Although silences are an ever-present part of human communication, there is a conventionally agreed-upon adjective to describe them: awkward. Why do we experience discomfort in an interaction when arguably, there is simply nothing happening? Professor Elliott Hoey of the Vrije Universiteit Amsterdam uses conversation analysis (CA) to investigate how people arrive at and deal with silences. I sat down with him to ask him why CA seems to be a useful tool to look at the understudied phenomenon of silence.

»Objektiv zu sein heißt auch, transparent zu sein«

Forschungsprozesse offenlegen und reflektieren – das gehört für Lisa Niendorf, besser bekannt als @FrauForschung auf Instagram, zur guten wissenschaftlichen Praxis dazu. Warum gerade Social Media der richtige Ort dafür ist und warum sie sich mehr Raum für Emotionen in ihrer Forschung und Lehre wünscht, hat Lisa uns im Gespräch erklärt.

Gegen die Objektivitätsutopie

Die Universität ist sowohl ein Ort der Wissenschaft als auch Schauplatz politischer Diskurse. Dass Lehre und Forschung neutral, objektiv und unbeeinflusst von persönlichen Einstellungen stattfinden, ist eine Illusion. Ein Plädoyer für das Ende der selbstverständlichen Objektivität an der Universität.

VULVA

Der Moment, in dem ein Kind vollständig aus dem Körper der gebärenden Person heraustritt, gilt als der Anfang des Lebens. Die meisten Menschen beginnen ihr Leben mit dem Verlassen einer Vagina. Trotzdem werden Vagina und Vulva wenig besprochen, wenig gesehen, wenig betrachtet. Eine Gedankensammlung von Vulva-Besitzer*innen.

“Das hat mit dem Schutz von jüdischem Leben wenig zu tun”

Im Diskurs über den Nahostkonflikt werden anti-zionistische jüdische Stimmen unsichtbar gemacht, kritisiert Dr. Emilia Roig. Warum they sich von Diskreditierungsversuchen nicht unterbringen lässt, erklärt die Politolog*in im Interview mit Anaïs Agudo-Berbel, Luca Klander und Paddy Lehleiter.

Sprecht trotzdem!

Im April dieses Jahres erschien der Essayband trotzdem sprechen, herausgegeben von Lena Gorelik, Miryam Schellbach und Mirjam Zadoff. Die 17 Beiträge ergeben ein Plädoyer dafür, trotz der Angst und Ungewissheit, trotz unterschiedlicher Hintergründe in den Austausch über den Krieg in Gaza und Israel zu treten. Eine Buchempfehlung von Paddy Lehleiter. 

“Ist das schon antisemitisch?”

An der Freien Universität Berlin scheinen zwischen Präsidium, aktivistischen Gruppen und Freund*innen vollkommen verschiedene Definitionen von Antisemitismus vorzuliegen. Paddy Lehleiter und Line Grathwol haben mit Antisemitismusforscher Klaus Holz gesprochen, um sich dem Thema anzunähern.

Neben dem Regen der Bogen

Über Berlin steht der Regenbogen. An der Freien Universität berichtet Bee vom regnerischen Unialltag als queere Person. Denn auch die Uni ist kein diskriminierungsfreier Raum.

Sex, Guns and Working Out: Love Lies Bleeding

Love Lies Bleeding ist der zweite Film der britischen Regisseurin Rose Glass und startet am 08. März in den USA. Zwei Frauen verlieben sich und üben Rache an den Patriarchen, die sie klein halten. Paddy Lehleiter hat den Film im Rahmen der 74. Berlinale gesehen und berichtet. 

Oberkörperfrei

Würde sich die Gesellschaft 1200 Bilder nackter Körper anschauen – das Ergebnis unseres Shoots – wäre klar: Es sind nur Körper. Normalisiert Titten. Text und Bilder von Emma Mehl und Paddy Lehleiter.

Pretty/handsome

In der Rubrik Wortrausch bieten wir Autor*innen eine Plattform für kreatives Schreiben. Paddy Lehleiter mit dem Gedicht Pretty/handsome.

Furios frankiert: The algorithm that loved me

Social media löschen: oft ein nötiger Schritt für die mentale Gesundheit. Doch wie bei toxischen Beziehungen ist Abhängigkeit schwer zu überwinden. Im zweiten Teil unserer Ferienserie FURIOS frankiert beichtet Paddy Lehleiter’s TikTok-Algorithmus ihr die Gefühle.

Die Relevanz der Krisen

Das Dahlem Humanities Center (DHC) der Freien Universität Berlin fördert seit 15 Jahren geisteswissenschaftliche Ideen und Forschung. Bei der Jubiläumsfeier mit Gastbeiträgen zweier amerikanischer Professoren wurde sich über die Relevanz der Humanities und das Potential von Krisen ausgetauscht. Paddy Lehleiter berichtet.