Ein zahnloser Tiger streift durch den Audimax

Weniger als fünf Prozent der Studierenden haben sich bei der Stupa-Wahl 2023 zur Wahlurne aufgerafft. Das zeigt: Hochschulpolitik ist im Leben der meisten vollkommen irrelevant. Warum sie aus der Unsichtbarkeit hervortreten muss. Ein Kommentar von Dune Korth.

Tränen auf der Tastatur

März heißt graue Tage und erste Sonnenstrahlen, bedeutet Frühjahrsputz und Krokusse, doch für Studierende vor allem eins: Zeit für die Seminararbeit. Stetige Begleiter in diesem harten Prozess sind die tapferen Computer, der sich quälenden Schreiberlinge. Ausschnitte aus dem Tagebuch des Laptops von Julia Schmit.

FUdsharing – so wird Essen gerettet

In Deutschland landen pro Kopf jährlich 78 kg Lebensmittel im Müll. Die Initiative FUdsharing rettet Lebensmittel, die sonst genau dort landen würden und verteilt diese, kostenlos und für alle zugänglich, im Fairteiler an der FU. Anaïs Agudo Berbel und Line Grathwol haben vorbeigeschaut.

Unsichtbare Mitbewohnis

Zwei Kilogramm unseres Körpergewichts bestehen aus Mikroorganismen, die auf und in uns zuhause sind. Das sind winzige zelluläre Lebewesen mit Zellkern (Eukaryoten) oder ohne (Prokaryoten). Sechs Porträts von Matthis Borda mit Illustrationen von Malin Krahn.

Ohne sie läuft hier nichts

Wer sorgt eigentlich dafür, dass an der FU die Mägen gefüllt sind, die Lampen funktionieren und die Bücher am rechten Platz stehen? Drei Beschäftigte erzählen von ihrem Arbeitsalltag und ob Studierende auch manchmal nerven.

“Was trägt man während der Apokalypse?”

Afrolunar war die krönende Abschlussshow der Berlin Fashion Week. Emma Mehl war dabei und sprach mit dem Designer Stephané Peeps über seine Inspiration, Nachhaltigkeit und welchen Ratschlag er jungen Kreativen in der Szene geben würde.

Wonderländ

Im Theater im Kino fand Anfang Februar die Premiere von Wonderländ, einer Adaption von Alice in Wonderland, statt. Die Regie führten zwei Studentinnen der FU. Alexandra Enciu hat mit einer der Regisseurinnen gesprochen.

Femizide im Namen Gottes

In Ali Abbasis Film Holy Spider wird ein einfacher Familienvater aus Mashhad – einer Stadt im Nordosten des Iran – zum Serienmörder. Abgesehen hat er es auf die Sexarbeiterinnen der Stadt. Eine Rezension von Alessa Voßkamp.

Tausche Monatsgehalt gegen Seminararbeit

Während bei manchen die Hausarbeitsleichen in den Untiefen der Festplatte versauern, machen es
sich andere scheinbar einfach und lassen sich die Arbeit schreiben. Für den Preis eines gebrauchten Kleinwagens liefern Ghostwriter*innen alles von Referat bis Doktorarbeit. Lohnt sich das? Anna-Lena Schmierer berichtet.

FURIOS 28 – Un/Sichtbar

Die 28. Ausgabe der gedruckten FURIOS ist da! Dieses Semester haben wir uns auf Spurensuche nach Unsichtbarem begeben: Dinge, die verborgen bleiben und Projekte, die diese sichtbar machen. Wir haben uns gefragt: Was verbindet Menschen auf der Suche nach spirituellen Kräften und Naturwissenschaftler*innen aus Großbritannien? Wie sieht der Alltag von Studierenden mit Kind aus? Was und wie schnell sind Archaea? Und wieviel kosten eigentlich Ghostwriter*innen?

Die Gezeiten gehören uns: Stay toxic

Die Gezeiten gehören uns ist ein psychologischer Deep Dive in die Beziehung zwischen den beiden besten Freundinnen Eulabee und Maria Fabiola. In ihrem Coming-of-Age Roman erzählt Vendela Vida von der Verletzlichkeit und Grausamkeit der Jugend. Eine Rezension von Anja Keinath.

VORLESESTUNDE

Eine These: Man lässt sich viel zu selten vorlesen. Bei LiesLos ist das Vorlesen Konzept. Studis können hier ihre kreativen Texte vor Publikum ausprobieren oder ihnen einfach zuhören. Line Grathwol hat sich vorlesen lassen und mit einer der Autor*innen gesprochen

Letzter Ausweg Ghostwriting?

Ob wissenschaftliche Arbeit oder Klausur: Der Druck mitzuhalten und den akademischen Erwartungen gerecht zu werden ist auf dem Weg zum Studienabschluss groß – so groß, dass sich manche entscheiden, eine*n Ghostwriter*in zu engagieren. Im Gespräch mit Anna-Lena Schmierer erzählen zwei ehemalige Studentinnen von ihren Erfahrungen damit. Ein Protokoll. 

Studierende haben genug!

Die Hochschulgruppen der Initiative Genug ist Genug! (GiG!) luden am Donnerstag zur Vollversammlung. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Forderungen der Initiative an die Politik und Universität: mehr finanzielle Entlastungen und Mitspracherecht. Leonard Wunderlich über den Verlauf der Versammlung und die Hintergründe.