Durch Enteignung zu mehr Demokratie?

Im vergangenen Jahr sorgte die Berliner Initiative Deutsche Wohnen und Co Enteignen für Furore. Das Ergebnis: ein Referendum über ein Gesetz zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne. Hutham Hussein und Felix Wortmann Callejón haben sich gefragt, ob Beteiligung von Bürger*innen in einem solchen Rahmen zu mehr Demokratie führt.

FURIOS fragt sich: Woher kommt die 90er-Nostalgie?

Krieg, Corona und Klimakrise – wenn es für 2022 ein Probeabo gäbe, wäre es mittlerweile gekündigt. Viele begegnen dem traurigen Weltgeschehen mit einem Schwelgen in Nostalgie, sehnen sich nach der Leichtigkeit der 90er-Jahre. Sogar jene, die dieses Jahrzehnt nie erlebt haben. Luca Klander fragt sich: warum?

“You can’t hide where you come from”

What if your own name prevents you from getting an apartment? Abdul had to experience that. With Marie Blickensdörfer he talks about his experiences with discrimination on his hunt for an apartment in Berlin.

Vom Tod der Tonträger

CD-Sammlungen waren einst essenzieller Teil jedes Jugendzimmers und Stolz ganzer Generationen. Heute interessieren sie keinen mehr, den eigenen Musikgeschmack kennt dafür die ganze Welt. Ein Kommentar von Lena Rückerl.

Zimmerpflanze statt Schmerztablette

Monstera, Aloe und Yucca – was vor fünf Jahren noch nach lateinischen Fremdwörtern klang, sind für viele Studierende inzwischen die liebsten Mitbewohner*innen. Zimmerpflanzen sind aber mehr als nur Wohnungsbegrünung. Wie sie auch unsere psychische Gesundheit aufblühen lassen, hat Julia Wyrott herausgefunden.

„Am Anfang war es ein bisschen wie ein Zeltlager“

Schreibtisch, Bett und Kleiderstange auf 15 Quadratmetern – für ein WG-Zimmer voll normal! Aber geht das nicht anders? FU-Studentin Sarah hat während ihres ersten Studiums in Lüneburg in einer funktionalen WG gelebt und unserer Autorin Julia Wyrott erzählt, wie das für sie war.

Solidarisch digitalisieren?

Nun endet das vierte Corona-Semester und allein Hybrid-Seminare sorgten für diejenigen, die nachts vom Campus träumten, für Hoffnung. Tim Leuxe blickt auf dieses Format und argumentiert, warum Hybrid-Lehre auch unabhängig von der Pandemie das Potenzial hat, Universitäten positiv zu verändern.

„Sich dem Kosmos nicht nur ausgeliefert fühlen“

Glaube, Aberglaube oder Wissenschaft? Der Gedanke an Feng-Shui erweckt verschiedene Assoziationen: vom Möbelrücken über Yin und Yang bis hin zu Energieflüssen. Wer die Spuren der chinesischen Tradition ergründen möchte, stößt auf die verschiedensten Auslegungen und Ansätze. Von Pia Schulz und Lisa Hölzke.

„Es muss nicht langweilig sein, akademisch zu schreiben“

Johanna Engemann und Frederik Luszeit gehören zum Gründungsteam des kunsthistorischen Journals re:visions, das längst über die Grenzen der FU hinaus bekannt ist. Was es mit dem Namen re:visions auf sich hat, welche Kriterien sie für gute Journal-Beiträge haben und mehr erzählen die beiden im Interview mit FURIOS. Annika Böttcher berichtet.

Gebaute Idee am Schlachtensee

Zwischen kleinen Schlafkammern und großzügigen Gemeinschaftsräumen wollten die Architekten des Studentendorfes Schlachtensee demokratische Bürger*innen erziehen. Was ist übrig vom Anspruch des selbstbestimmten Wohnens? Eine Annäherung von Lena Rückerl.

„Und sie leben in WGs”

Kaum etwas spiegelt die eigene Persönlichkeit so stark wider, wie die eigenen vier Wände: FURIOS hat fünf Wohnungen von Studierenden besucht und ihren Charakter in jeweils fünf Fotos eingefangen. Eine Fotostrecke über Teekannenvielfalt, den Zweifel daran, ob die Zimmerpflanzen den Winter überleben werden und die Frage, ob das Konzept Kleiderschrank überbewertet ist.

„Man kann nicht übersetzen, ohne zu verstehen”

Karin Betz war in diesem Semester Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung an der FU. Sie übersetzte unter anderem Literatur der Nobelpreisträger für Frieden (Liu Xiaobo) und Literatur (Mo Yan) aus dem Chinesischen. Im Gespräch mit Tim Leuxe erzählt sie über ihren Beruf und ihr Leben.

Das Ende der Privatsphäre?

Homeoffice, Homeschooling und Onlinelehre bestimmen seit Beginn der Corona-Pandemie das Leben vieler Menschen. Als Schutzmaßnahme ist dies notwendig, aber dieser eingeschränkte Aktionsradius hat negative Konsequenzen. Die Wohnung als Raum des Privaten droht verloren zu gehen. Ein Kommentar von Valentin Petri.