Berlin – Stadt der Wissenschaftlerinnen?

Das Berlin Institute of Health stellt im Roten Rathaus 22 Wissenschaftlerinnen aus, die in den vergangenen zwei Jahrhunderten die Wissenschaft in Berlin mitgestaltet haben – oftmals im Schatten ihrer männlichen Mitstreiter. Laura von Welczeck hat sich auf Spurensuche begeben.

Das Selbsthilfedilemma

In der Coronapandemie wurde der Alltag vieler Menschen umgekrempelt. Auf der Suche nach Struktur und Inspiration griff Laura Kübler zu Motivationsbüchern. Was aber sind die Kehrseiten der Selbsthilfeindustrie?

Shakespeare: Endlich interessant?

Warum der längst verstorbene Brite heute immer noch Relevanz genießt, hat Alicia Homann beim Vortrag „Shakespeare – immer noch unser Zeitgenosse?” erfahren. Von ihrem Enthusiasmus fehlte am Ende aber jede Spur.

AS zur Causa Bör: Missachtung, Missbilligung, Misstrauen

In einer denkwürdigen Sitzung hat der Akademische Senat am vergangenen Mittwoch das Verhalten von FU-Kanzlerin Andrea Bör missbilligt. Rücktrittsforderungen an die Kanzlerin blieben zwar erneut aus, Vertreter*innen aller Statusgruppen machten jedoch deutlich, dass sie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit derzeit für unmöglich halten. Valentin Petri berichtet.

Islamische Demokratie: geht das?

2016 stellte die AfD die Frage: Kann der Islam auch Demokratie? Dem Thema widmete sich der Vortrag „Islamische Demokratie: Historische Grundlagen und Projektionen“, den sich Charlotte Aebischer anhörte und hier berichtet.

Let’s talk about race!

Der Roman Americanah begleitet die junge Ifemelu auf ihrem Umzug von Nigeria in die USA. Es geht um Migration, Depression und Identität. Und plötzlich auch um Rassismus. Eine Pflichtlektüre für alle deutschen Kartoffeln, findet Anna Maissen.

Die Macht der Muttersprache

Was ist eigentlich Muttersprache? Hat jede*r eine Muttersprache oder haben manche vielleicht mehrere? Welche Rolle spielt dabei die Gesellschaft? Diese und weitere Fragen wurden in der Podiumsdiskussion Mythos Muttersprache behandelt. Gesine Wolf war dabei und berichtet.

„Wenn koordinierte Dummheit als Weisheit ausgegeben wird, muss man Widerstand leisten”

Seit seiner Zeit als griechischer Finanzminister gilt Yanis Varoufakis als Rebell, doch schon zu Studienzeiten schwamm er gegen den Strom. Im Interview mit Luca Klander und Caroline Blazy spricht er über seine Erfahrung als Sprecher der BiPOC-Studierendenschaft, warum er sich in der Eurogruppe nicht isoliert gefühlt hat und weshalb er 1968 gerne 20 Jahre alt gewesen wäre.  

50 Jahre BAföG: Ein Kommentar zur deutschen Bildungspolitik

Bad Honnef, ein kleines unscheinbares Rheinstädtchen nahe Bonn, schrieb Politikgeschichte. Denn es gilt als Geburtsstätte einer der wichtigsten bildungspolitischen Reformen Deutschlands. Zum Anlass des 50. Jubiläums verfolgt Maximilian Bensinger kritisch die Spuren des BAföG bis heute.

„Nos queremos vivas!” – Wir wollen einander lebendig!

Seit mehr als 20 Jahren markiert der 25. November den internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Auch die FU macht mit verschiedenen Veranstaltungen auf das Thema aufmerksam. Mira Schwedes über Selbstverteidigungskurse und die Verleihung des Margherita-von-Brentano-Preises.

Shirin David geht in die Offensive

Amtierende Königin des Deutschraps oder ungerechtfertigter Hype? Mit Bitches brauchen Rap läutet Shirin David eine neue Ära ihrer Karriere ein und bezieht dabei Stellung zu feministischen Themen. Von Dominique Riedel.

Den Körper als das sehen, was er wirklich ist

Das Studierendenwerk bietet einen Aktmalkurs an, der das genaue Wahrnehmen von nackten Körpern schulen soll. Lara Shaker und Anna-Lena Schmierer darüber, warum dies aus feministischer Perspektive dringend nötig ist.

Neues Semester, neue Regeln: Chaos oder Chance?

Nach drei Semestern können wir endlich zurück an den Campus – mit einer Reihe von neuen Regeln. „So kann es nicht weitergehen”, kommentiert Gesine Wolf, während Peregrina Walter anderer Meinung ist: „Es ist okay, sich weiterzuentwickeln. Das gilt auch für eine Universität.”

Endlich wieder in den Club …?

Der Bass dröhnt, das Strobolicht flackert, schwitzende Menschen dicht an dicht gedrängt. Ein Corona-Fiebertraum? Nein, ein ganz „normaler“ Clubbesuch nach knapp 1,5 Jahren Feierabstinenz. Larissa Sophie Römer und Laura Kübler über das Clubbing in Corona-Zeiten.

Grünes Licht für das Campusleben!

Goldbraunes Laub, wolkenloses Blau und unbegrenzter Tatendrang vermischen sich zu einer altbekannten und doch so lang ersehnten Campusatmosphäre. Zeit für die Rückkehr zur Universität, meinen Charlotte Littgen und Rebeca Schulze Neuhoff.