Stimmen ohne Sicherheit

Mina Sharif kehrte 2005 in ihr Afghanistan zurück, ein Land, in dem sie zwar geboren wurde, das sie aber zunächst nur aus Nachrichten kannte. Sie ist Medienberaterin und Aktivistin. In Afghanistan arbeitete sie mit Frauen-geführten Radiostationen, produzierte Bildungsformate für Kinder, beriet NGOs und Regierungsstellen und gründete das Mentoring-Programm Sisters 4 Sisters, mit dem sie Frauen und Mädchen in Afghanistan unterstützt. Heute spricht sie mit unserer Autorin Nori Holst über die Geschlechterapartheid und die Lebensbedingungen im Land.

“You can’t hide where you come from”

What if your own name prevents you from getting an apartment? Abdul had to experience that. With Marie Blickensdörfer he talks about his experiences with discrimination on his hunt for an apartment in Berlin.

“Assads Folterkeller” auf dem Campus

Ibrahim A. studierte von 2010 – 2012 an der Universität Damaskus und erlebte dort den Beginn des Krieges in Syrien. Mit Leon Holly hat er über seine Erfahrungen gesprochen.

“Flucht ist immer männlich”

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum lädt dieses Semester erstmals zu Gender Lunch Talks ein. In der zweiten Mittagspause dieser Art wurde die Situation geflüchteter Frauen in Berlin diskutiert. Nikola Tietze war dabei.

Mitläufer: Ankommen in Berlin

Die „Geflüchtete zeigen ihr Berlin“-Touren des Vereins „querstadtein“ zeigen verschiedene Bezirke wie Neukölln aus einem neuen Blickwinkel. Und dieser tut gut findet Felix Lorber. Hamdi Kassar...

Von Bomben und Büchern

Mit einem groß angelegten Stipendienprogramm des DAAD können Geflüchtete aus Syrien an der FU studieren. Nach dem Krieg sollen sie beim Wiederaufbau des Landes helfen. Ein Stipendiat erzählt uns von seiner Flucht und seinen Hoffnungen für die Zukunft.

Ehrenamt als Leistung

Wer sich engagiert, hat mindestens Bewunderung verdient. Doch ist es überhaupt noch Ehrenamt, wenn man dafür Leistungspunkte bekommt? Julian Jestadt und Eva Famulla im Pro und Contra.

Wo bleibt die Moral?

Leistungspunkte fürs Ehrenamt gefährden die Moral und stellen die Motivation der Helfer in Frage, findet Eva Famulla. Die Entlohnung der Flüchtlingshelfer muss an anderer Stelle geschehen.

Veränderung im Kleinen

Viel wird sich durch die Maßnahme der Uni vielleicht nicht ändern. Doch auch, wenn nur eine Person sich wegen der Leistungspunkte zu einem Ehrenamt entschließt, ist etwas gewonnen, findet Julian Jestadt.

Zerrüttete Wirklichkeit

Vergangenen Spätsommer ist der Schriftsteller Navid Kermani auf der Balkanroute von Deutschland nach Izmir gereist. Seine Eindrücke hat er in einer Reportage festgehalten. Von Friederike Oertel

Willkommen an der FU?

Die Berliner Universitäten reagieren auf den anhaltenden Flüchtlingsstrom: Mit Deutsch- und Schnupperkursen wollen sie den Geflüchteten Zugang zum akademischen Leben gewähren. Die FU hinkt hinterher. Von Max Krause

Konsequenter helfen

Die Unterstützung für Geflüchtete soll an der FU in konstruktive Bahnen gelenkt werden. Dafür setzt sich die studentische Basisversammlung „Open Borders.Open University“ ein.

Studentischer Protest im AS eskaliert

Aufgeheizte Stimmung im Akademischen Senat: Studierende warfen dem Präsidium zu geringes Engagement für Flüchtlinge vor. Während des Protests kam es zu einem Handgemenge. Von Alexandra Brzozowski und Corinna Schlun

Verneinen verboten

Studierende, die Geflüchteten helfen, begegnen oft einer Hürde: Kulturelle Unterschiede. Ein Workshop des Sprachenzentrums gab Erste Hilfe in arabischen Kulturen. Von Kim Mensing

Streik gegen Fremdenfeindlichkeit

Beim Schul- und Unistreik am Donnerstag demonstrierten knapp 2000 Beteiligte gegen fremdenfeindliche Übergriffe und die aktuelle Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Von Anke Schlieker