Die langweilige Nacht der Wissenschaft ?

Am 28.06. war es wieder so weit: Rund 50 Institutionen der Stadt haben, für die lange Nacht der Wissenschaften,  ihre Türen geöffnet, um Forschung sichtbar und erlebbar zu machen. Auch die Freie Universität war mit einem breiten Programm dabei. Regina-Marie Roßbach über die Diskrepanz zwischen Natur- und Geisteswissenschaften. 

Dunkle Flecken der FU

Die Freie Universität steht wie keine andere Universität für Aufbruch und Neuanfang in der Nachkriegszeit. Gegründet wurde sie als Reaktion auf die SED, die versuchte, politischen Einfluss auf die Friedrich-Wilhelms-Universität, die heutige Humboldt-Universität, zu nehmen. Bis heute bestimmt der Gründungsmythos vom radikalen Neustart das Selbstverständnis der Universität. Trotzdem ist die koloniale und nationalsozialistische Vergangenheit auf dem Campus allgegenwärtig. Drei Orte an der FU mit dunkler Vergangenheit und kontroversen Geschichtsbezügen.

DAS NOTENPULT VOLLER FRISCHER SONGS – IM PROBERAUM VON KATHA UND DIE DUDES

Katharina Dietze studiert an der Freien Uni und ist elementarer Bestandteil der Berliner Indierock-Band „KATHA UND DIE DUDES“. Im Frühjahr soll das neue Album produziert werden, bis Ende Januar läuft hierfür eine Crowdfunding-Kampagne. Was wir erwarten können, hat Katha uns persönlich verraten. Ein Porträt von Madlen Mink.

Was geht ab im Juli?

 „Der Sommer kam und Berlin war der schönste Platz auf Erden. Wir hatten das Gefühl, im Mittelpunkt der Erde zu stehen. Dort, wo sich endlich was bewegte und wir bewegten uns mit“, sagt Daniel Brühl berühmterweise im Film Good Bye, Lenin!. Die kulturellen Highlights des „schönsten Platzes auf Erden“ stellt Constanze Baumann für den Juli vor.

DAS ›F‹ in FU

Was bestimmt Freiheit? Wann ist man frei oder unfrei? Wie unterschiedlich die Antworten auf diese Fragen sein können, haben Larissa Schäfer und Line Grathwol bei einer Umfrage mit vier FUler*innen herausgefunden.

„Es muss nicht langweilig sein, akademisch zu schreiben“

Johanna Engemann und Frederik Luszeit gehören zum Gründungsteam des kunsthistorischen Journals re:visions, das längst über die Grenzen der FU hinaus bekannt ist. Was es mit dem Namen re:visions auf sich hat, welche Kriterien sie für gute Journal-Beiträge haben und mehr erzählen die beiden im Interview mit FURIOS. Annika Böttcher berichtet.