Krawall und Remmidemmi

Schon seit fast zehn Jahren spielt das Ensemble der Schaubühne den Shakespeare-Klassiker „Hamlet“ und holt die Inszenierung immer mal wieder aus der Kiste. Besser wird sie mit der Zeit nicht. Von Hanna Sellheim

Kulturreif: Wuseln im Park

Planet Coaster will das bessere RollerCoaster werden und lockt Spieler mit viel kreativem Freiraum. Wie viel Potential steckt in der Parksimulation? Von Enno Eidens

Kulturreif: Bowie ist größer

Hier sollte eigentlich David Bowies neues Album Blackstar besprochen werden. Nach seinem Tod hat Julian Daum aber beschlossen, die Platte nicht zu rezensieren. Lest hier, warum.

„Wir hassen euer erbärmliches Leben!“

Ein Jugendlicher begeht Selbstmord – andere folgen seinem Beispiel. Der auf wahren Ereignissen basierende Film „Das Dorf der verlorenen Jugend“ handelt von unerklärlichen Suiziden. Von Julian Hettihewa

Adele in der Quarterlife Crisis

Nach vier langen Jahren ist es endlich da: „25“ – das neue Album von Adele. Sarah Ashrafian hat sich das Werk angehört und erkannt: der britische Soul-Star scheint in eine melancholische Krise geraten zu sein.

„Wir schimpften gemütlich auf Hitler”

„Oh, Heute hat der Krieg begonnen. Niemand wollte es glauben.” So kommentierte Astrid Lindgren den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Nun sind ihre Tagebücher der Kriegsjahre erschienen. Von Enno Eidens

Das beste Spiel des Jahres

Undertale reißt die Grenze zwischen Spiel und Spieler auf. Klassisches Rollenspiel, Arcade-Shooter und großartiges Storytelling verbinden sich so zu einem einzigartigen Erlebnis. Von Enno Eidens.

Greifenjagd in Temeria

Monsterjagden und Mutproben auf Halluzinogenen – der dritte Teil des Computerspielserie „The Witcher“ ist meisterhafter Rollenspielspaß in einer düsteren Fantasiewelt. Von Enno Eidens.

„Es gibt kein Verbrechen im Paradies”

Der US-Thriller „Kind 44“, verknüpft die Jagd auf einen Serienkiller mit düsterem Sozialrealismus. In Russland wurde der Film verboten, in Deutschland läuft er am 4.6. an. Von Alexandra Brzozowski

Gestrandet im Marvel-Universum

Der neueste Teil der “Avengers” ist nur ein Baustein im Superhelden-Universum der Marvel-Studios. Entsprechend grob und gehetzt wirkt der Film. Von Cecilia T. Fernandez

„Nicht die Medikamente meiner Frau!“

Mit viel Emotion bewerben die 11 bit Studios ihr Spiel „This War Of Mine“, in dem die Spieler eine Gruppe von Kriegsflüchtlingen steuern. Geht das moralische Konzept auf? Von Enno Eidens.

Poetische Elementarteilchen

In Haruki Murakamis Erzählband „Von Männern, die keine Frauen haben“ werden einsame Männer porträtiert und die Welt in männlich und weiblich geteilt – grundbanal und nur manchmal grandios. Von Friederike Oertel.

Warten auf das Leben

Die Resistenza ist beliebtes Sujet italienischer Literatur. Auch im Debütroman Paola Sorigas „Wo Rom aufhört“ wird der Partisanenkampf thematisiert. Dies jedoch aus bisher unerzählter Perspektive. Von Christopher Gripp

Verrat an Grace Kelly

Das Leben von Grace Kelly, Hollywood-Star und Prinzessin, faszinierte Millionen Menschen. Dennoch ist “Grace of Monaco”, Olivier Dahans Verfilmung dieses märchenhaften Lebens, eine Enttäuschung. Von Angelina Eimannsberger

Vier Kulturgrößen: Bob Marley, Johann Wolfgang von Goethe, Woody Allen und William Shakespeare. Illustration: Luise Schricker

Gedärme versus Spucken

2014 ist Shakespeare-Jahr – Zeit, sein Werk wieder einmal zu betrachten. Maik Siegel hat sich deswegen zwei Berliner Hamlet-Inszenierungen angeschaut: Das Berliner Ensemble und die Schaubühne widmen sich dem Wahnsinn.

Vier Kulturgrößen: Bob Marley, Johann Wolfgang von Goethe, Woody Allen und William Shakespeare. Illustration: Luise Schricker

Willkommen in der Textwüste

Mit einer Adaption von Roberto Bolaños Meisterwerk „2666“ wendet sich die Schaubühne einem der herausforderndsten Romane der Gegenwart zu. Absurdistische Depressionen in der Grenzstadthölle. Von Alfonso Maestro