Pop vom Ende der Postmoderne

Wie keinem*er deutschsprachigen Künstler*in seit Rio Reiser gelingt Tocotronic auf ihrem zwölften Studioalbum der Spagat zwischen Pop und Anspruch. Dennis Kölling hat genauer hingehört.

Zwischen Genie und purem Wahnsinn

Philipp Preuss inszeniert an der Schaubühne das Stück „Das Kalkwerk”. Es ist die schaurige und fesselnde Geschichte einer unerfüllten Obsession. Von Annika Reiß

Animierte Bühnenbilder

In einer modernen Inszenierung von „Petruschka/ L’Enfant et les Sortilèges“ lässt das Künstlerkollektiv „1927“ die Grenzen zwischen Operngesang und Zirkusakrobatik verschwimmen. Von Hannah Lichtenthäler

Ein bisschen zu viel Hollywood

Bildgewaltig und kitschig: „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ bleibt recht flach, findet Friederike Werner. Ihr altes Fanherz hat das Harry Potter-Spin-off trotzdem erwärmt.

Was Menschen bewegt

Pina Bausch gilt als Erfinderin des Tanztheaters. Eine Ausstellung im Martin Gropius Bau gibt nun Einblick in ihr Leben und Werk. Evelyn Toma war im Museum.

Keine Zeitverschwendung

Das Theaterduo Mondschweine beschäftigt sich im neuen Theaterstück mit dem Phänomen Zeit. Lukas Burger hat sich mal angesehen, ob man dafür einen Abend investieren sollte.

Kulturreif: Wuseln im Park

Planet Coaster will das bessere RollerCoaster werden und lockt Spieler mit viel kreativem Freiraum. Wie viel Potential steckt in der Parksimulation? Von Enno Eidens

Ein Film wie ein Rechnungsprüfer

Vier Filmstars bringen in „The Big Short“ den Zuschauern die Ursprünge der Finanzkrise näher. Was zuerst spröde klingt, entpuppt sich als unterhaltsame Exkursion in die Abgründe der Finanzwelt. Von Lukas Burger

„Wir hassen euer erbärmliches Leben!“

Ein Jugendlicher begeht Selbstmord – andere folgen seinem Beispiel. Der auf wahren Ereignissen basierende Film „Das Dorf der verlorenen Jugend“ handelt von unerklärlichen Suiziden. Von Julian Hettihewa

Das beste Spiel des Jahres

Undertale reißt die Grenze zwischen Spiel und Spieler auf. Klassisches Rollenspiel, Arcade-Shooter und großartiges Storytelling verbinden sich so zu einem einzigartigen Erlebnis. Von Enno Eidens.

Furios liest: Der Science-Fiction-Knüller

In „Agent der Sterne“ von John Scalzi treten Außerirdische über einen Hollywoodfilm mit der Menschheit in Kontakt. Warum der Roman trotzdem nicht verfilmt werden sollte, weiß Nina Rupprecht.

„Ich sehe deinen account“

Moderne Lyrik von jungen Autoren fristet häufig ein Nischendasein. Sina Kleins Debütband „narkotische kirschen“ beweist, dass das nicht so sein muss. Von Carla Hegerl

Neue Taylor altbekannt

Ende Oktober ist das fünfte Album der US-Amerikanischen Sängerin Taylor Swift mit dem Titel „1989“ erschienen. Sarah Ashrafian hat sich das Album der 25-Jährigen für uns angehört.

Lena Dunham NICHT in Berlin

Am Dienstag wollte Lena Dunham ihr neues Buch “Not That Kind of Girl” in Berlin vorstellen. Doch es kam anders. Von Kirstin MacLeod

„Monstermäßig busy“

Mit seiner jüngsten Schaubühnen-Produktion NEVER FOREVER gelingt es Falk Richter, die inneren Gefühlszustände einer ausgebrannten Gesellschaft zu erfassen. Bisweilen hätte weniger Eindeutigkeit mehr Wirkung erzielt. Von Friederike Oertel

Rastlose Ruhe, lauter Leben

Verhasste Freunde, geliebte Feinde – mit „Lauter leben!“ gelingt Nicolas Wouters und Mikael Ross ein einnehmender Graphic Novel über eine zerstörerische Freundschaft. Eine Rezension von Cecilia Fernandez