Schuld und Segen

Giftgas und Düngemittel scheinen auf den ersten Blick wenig gemein zu haben. Doch beide teilen sich denselben Erfinder. Ist er ein Massenmörder oder Held? Ein Essay über die Verantwortung von Forschenden und Ethik in der Wissenschaft von Luca Klander.

Spielen wir Gott?

Forschende bedienen sich immer häufiger am Genome-Editing, einer neuen Art der Gentechnik. Neben den Möglichkeiten, die DNA des Lebens zu verändern, treten vor allem ethische Fragen auf. Von Maj Pegelow.

Glücklich sein ist das, was zählt

Von „Bis dass der Tod uns scheidet“ zu „Wir entscheiden!“. Beziehungen ändern sich genauso wie unser Leben – über Jahre und Generationen. An welchem Punkt stehen wir? Von Hutham Hussein.

Brett vorm Kopf, Technik auf dem Tisch

Brett- und Kartenspiele werden gehypt wie nie zuvor, vor allem da sie zur Abwechslung mal Unterhaltung ohne Technik versprechen. Aber auch in dieser Branche hält die Digitalisierung Einzug. Lena Rückerl stellt drei „digitale“ Brettspiele vor.

Gefangen in der Alternativlosigkeit

Am Horizont zeichnet sich ab, dass wir zumindest die schlimmsten Auswirkungen der Pandemie bald hinter uns lassen können. Endlich kann alles so weitergehen wie bisher. Was für ein entmutigender Gedanke! Von Matthäus Leidenfrost.

Das ist Fortschritt!?

Die Menschheit entwickelt sich weiter. Damit verbunden ist oft der Gedanke eines Fortschritts – doch was bedeutet das überhaupt? Von Marie Blickensdörfer und Leonie Beyerlein.

Neue Opposition im Stupa?

Das Studierendenparlament döst seit zwei Jahren vor sich hin, zwei parteinahe Hochschulgruppen wollen das ändern. Ihre Strategie: Pragmatismus. Ob das gelingt, ist fraglich. Von Jette Wiese und Julian Sadeghi.

Pragmatisch, praktisch tot

Im Akademischen Senat sollen alle Gruppen der Uni gemeinsam Entscheidungen treffen. Praktisch gibt aber die Präsidentenliste Vereinte Mitte den Takt vor. Wer mischt mit? Von Jette Wiese und Julian Sadeghi.

Brave New Learning

Die Coronapandemie als große Chance für die Digitalisierung der Hochschullehre? Wer so argumentiert, leckt dem Neoliberalismus die Schuhe und deklassiert das Studium zur bloßen Arbeitsmarktvorbereitung. Ein Kommentar von Kira Welker.

Operation Gleichberechtigung

Die Medizin überträgt an Männern beobachtete Forschungsergebnisse oft auf die ganze Gesellschaft – für Frauen kann das tödliche Folgen haben. An der Charité beschäftigt sich ein ganzes Institut mit der Bedeutung von Gendermedizin in der Arzneimittelforschung.

Widerhall statt Widerspruch

Soziale Medien sind gefährlich und führen zu Gewalt, so das gängige Narrativ. Warum die Erzählung an der großen Mehrheit der Nutzer*innen vorbeigeht und selbst Filterblasen eine Chance sein können.

Die „braune Wolfsschanze“ in Dahlem

Dass es an Universitäten immer noch Burschenschaften gibt, fällt an der FU kaum auf. Trotzdem verbreitet eine von ihnen in Dahlem weiterhin rechte Ideologie unter Studenten.

Studieren hinter Gittern

Peter* studiert Philosophie – ohne den üblichen Austausch mit anderen Studierenden, fast ohne jegliche Ablenkung. Denn: Seit sieben Jahren sitzt er in einer Justizvollzugsanstalt in Berlin in Haft. Von Lena Marie Breuer.

„Es gibt für alles irgendwie einen Zeitpunkt“

Charlotte ist 16, Jeannette ist 53. Beide sind Erstis. Gemeinsam besuchen sie die Einführungsvorlesungen an der FU. Wie ist es, nicht der Masse der Studierenden zu entsprechen? Ein Doppelporträt von Lena Rückerl und José-Luis Amsler.