What my mirror sees
Ein Gedicht von Rebecca Rott
Von dem Verlangen, sich selbst zu erkennen, und der Frustration, die Frage »Wer bin ich?« nie wirklich beantwortet zu bekommen.
Viele Menschen haben den Wunsch, mehr zu sein als nur das Spiegelbild ihrer Eltern. Kritische Verhaltensmuster, die wir von unseren Eltern übernommen haben, können wir hinterfragen und versuchen, ihnen durch Selbstreflexion entgegenzuwirken; traumatische Erlebnisse können therapiert und aufgearbeitet werden. Worauf man als Kind allerdings wenig Einfluss hat, ist die transgenerationale Weitergabe von Traumata.
Egal ob zum Flexen, Kritisieren oder Form-Checken, nirgendwo hat man so viele Gelegenheiten, sich selbst anzuschauen, wie im Fitnessstudio. Aber irgendwie scheint man in jedem Spiegel anders auszusehen. Emma Mehl ist dabei etwas aufgefallen.
Forschungsprozesse offenlegen und reflektieren – das gehört für Lisa Niendorf, besser bekannt als @FrauForschung auf Instagram, zur guten wissenschaftlichen Praxis dazu. Warum gerade Social Media der richtige Ort dafür ist und warum sie sich mehr Raum für Emotionen in ihrer Forschung und Lehre wünscht, hat Lisa uns im Gespräch erklärt.
Die meisten Begriffe beschreiben es als das, was es ist: ein Loch im Po, ein Arschloch. Kreativer wird es beim Hintereingang, der suggeriert, dass hier Dinge den Körper nicht nur verlassen müssen. Matthis Borda gibt eine kurze Einführung in den Ausgang unseres Körpers.
Was, wenn dem Studium nicht Freiwilligendienst oder Selbstfindungsreise, sondern Obdachlosigkeit oder starker Drogenkonsum vorausgehen? An einer britischen Uni gibt es ein Programm, das den Weg in die akademische Welt begleitet.
Bei Tageslicht kennen wir die FU. Aber was für ein Ort ist sie zwischen 22 und 7 Uhr, nachdem die letzten Studis die Bib verlassen haben und bevor morgens die ersten wiederkommen? Zwei unerschrockene FURIOSlerinnen beschließen, eine Nacht in der RoSi zu verbringen.
Die Universität ist sowohl ein Ort der Wissenschaft als auch Schauplatz politischer Diskurse. Dass Lehre und Forschung neutral, objektiv und unbeeinflusst von persönlichen Einstellungen stattfinden, ist eine Illusion. Ein Plädoyer für das Ende der selbstverständlichen Objektivität an der Universität.
Der Moment, in dem ein Kind vollständig aus dem Körper der gebärenden Person heraustritt, gilt als der Anfang des Lebens. Die meisten Menschen beginnen ihr Leben mit dem Verlassen einer Vagina. Trotzdem werden Vagina und Vulva wenig besprochen, wenig gesehen, wenig betrachtet. Eine Gedankensammlung von Vulva-Besitzer*innen.
Und wenn das Studium nicht nach Plan verläuft? Julia* hat ihr erstes Studium abgebrochen, Sarah* das erste Staatsexamen nicht bestanden. Die Studienberatung der FU erzählt, was in solchen Situationen helfen kann.
Es ist das Jahr 2824. Die Partei für schulmedizinische Verjüngungsforschung ist an der Macht. Altern ist nun heilbar und ein unbegrenzt langes, gesundes Leben möglich. Eine Glosse.
…zoomen raus und sehen unsere Erde unter uns schweben, dann den Mond, die anderen Planeten. In der Ferne glüht ein feuerroter Ball, doch wir fliegen weiter hinaus in das All, entfernen uns von unserer Galaxie, das Bild ein Produkt unserer unendlichen Fantasie.
Mit 16 sitze ich mit Alkohol im Blut und Herzschmerz in der Brust auf kaltem Asphalt und schaue meinem Kumpel zu, wie er mir meine erste Zigarette dreht. Mit 17 bin ich im Sommer am See und ziehe das erste Mal an einer Vape. Dabei habe ich mir geschworen, niemals, NIEMALS, zu rauchen. Verdammt.