Eine unendliche Geschichte

…zoomen raus und sehen unsere Erde unter uns schweben, dann den Mond, die anderen Planeten. In der Ferne glüht ein feuerroter Ball, doch wir fliegen weiter hinaus in das All, entfernen uns von unserer Galaxie, das Bild ein Produkt unserer unendlichen Fantasie.

Pafflows Hund

Mit 16 sitze ich mit Alkohol im Blut und Herzschmerz in der Brust auf kaltem Asphalt und schaue meinem Kumpel zu, wie er mir meine erste Zigarette dreht. Mit 17 bin ich im Sommer am See und ziehe das erste Mal an einer Vape. Dabei habe ich mir geschworen, niemals, NIEMALS, zu rauchen. Verdammt.

Türkisch für Muttersprachler

Es heißt, Sprachen erlernen eröffnet uns den Zugang zu neuen Kulturen. Was aber, wenn es sich bei der vermeintlich unbekannten Kultur um die der eigenen Eltern handelt? FU-Studentin Aylina erzählt, was es bedeutet, eine Sprache zu (v)erlernen.

Ode an die Berliner Freiheit

Das Bild Berlins als Mekka der Freiheit hat Legendenstatus erreicht. Missverstandene Jugendliche, die ihr Glück jagen und Zugezogene auf Sinnsuche. Ist das nur ein Klischee? Katerina Nikolova hat bei Studis und Berliner*innen Anekdoten zu ihrer ›Berliner Freiheit‹ gesammelt.

Frei von Meinung

Wieso will sich keiner streiten? Keine Meinung zu haben ist nicht nur langweilig, sondern problematisch. Anja Keinath über People Pleaser, Neoliberalismus, Ignoranz und Privilegien.

48h Rausch im Sisy oder Yoga nach dem Rohkost-Dinner 

Heutige Freiheitsvorstellungen könnten kaum unterschiedlicher sein: Während die einen augenblicklicher Triebbefriedigung und Genuss hinterherjagen, geißeln sich die anderen mit Meditation und Verzicht. Lisa Damm hat die gegensätzlichen Pole hedonistischer und asketischer Auslebung erkundet.

Neben dem Regen der Bogen

Über Berlin steht der Regenbogen. An der Freien Universität berichtet Bee vom regnerischen Unialltag als queere Person. Denn auch die Uni ist kein diskriminierungsfreier Raum.

LIBERTAS

Eine Kurzgeschichte von Julie Rechenberg.

Freiheitsgeschütze

Die Freiheit leuchtete stets am Zielpunkt emanzipatorischer Bewegungen. Jüngst ist sie zur Waffe, zum Tischgebet und Freibrief der Reaktionär*innen geworden. Als Diskurskeule fliegt der Freiheitsbegriff uns allen um die Ohren. Eine Glosse von Leonard Wunderlich.

Ich konsumiere, also bin ich.

Diskutieren wir über Verbote und Verzicht, fliegen in Deutschland die Fetzen. Es drohten Sozialismus, Diktatur und der Verlust des Menschen selbst, könnten wir nicht ungestört konsumieren. Philipp Lepenies verfolgt im Interview mit Leonard Wunderlich unsere Konsumfixierung zurück zu ihren Wurzeln.

Wovon die Stasi träumen würde

Wir befinden uns im 21. Jahrhundert. Das ganze Internet ist von Großkonzernen besetzt. Das ganze Internet? Nein! Wie Widerstand geleistet wird, erklärt Stefan Mey gegenüber Matthis Borda im Interview.

Dem Muttermythos den Spiegel vorhalten

Muttersein gilt seit jeher als die größte Erfüllung, die eine weiblich sozialisierte Person erfahren kann. Doch nicht jede Frau hat einen Kinderwunsch, was häufig auf Unverständnis und Kritik stößt. Allison spricht mit Julie Rechenberg über ihre Entscheidung.

Wer bin ich heute?

Emma Mehl hat mit fünf Studierenden über Mode, Stil und U-Bahn fahren gesprochen. Editorial Fotografien von Jasmina Hartmann.

Die Frage nach dem freien Willen

Die Freunde, mit denen du deine Wochenenden verbringst, das Studium, das du dir ausgesucht hast, die Stadt, in der du lebst. Was, wenn du all das gar nicht frei entschieden hast? Neurobiologe Robin Hiesinger schaut im Gespräch mit Anja Keinath in philosophische Abgründe.

Schöne heile Welt 

Ausgestiegen, aber wohin? Klimawandel, Konsumkapitalismus und eine wachsende Entfremdung in einer zunehmend digitalisierten Welt: Die Kommune Zentrum für experimentelle Gesellschaftsgestaltung versucht der bevorstehenden Dystopie eine Utopie entgegenzusetzen.