ADHS + Axolotl = ADHSOLOTL

„ADHSOLOTL“ ist eine autofiktionale Theaterperformance von jungen Menschen mit ADHS. Jasmin Pflugradt spricht mit den FU-Studierenden Luca Wetterau und Josefine (Josi) Meinecke, dem Regisseur und einer Schauspielerin des Stücks, darüber, wieso ADHS das Spotlight verdient.

Music is Medicine

„I would like a ring, I would like a ring, I would like a diamond ring on my wedding finger…“ ertönt es in rasender Geschwindigkeit in den letzten Monaten immer wieder auf Social Media. Tea Lerch schreibt darüber, wie es Raye zu ihrem internationalen Erfolg geschafft hat und warum sie als Role Model unserer Generation gelten kann.

Wärme ist mehr als eine Decke

In Berlin sind Notunterkünfte rar. Deshalb ist das Team vom Obdachbus, besonders in der kalten Jahreszeit, täglich unterwegs. Unser Reporter Rafael hat das Angebot einen Abend lang begleitet und zeigt, wie warme Getränke und menschliche Nähe der kalten Realität auf Berlins Straßen begegnen.

Lorde at the edge of womanhood

Lorde has reached Berlin on her Ultrasound World Tour. As an artist who has been continuously exploring growing pains throughout her career, she now takes a deeper look back at the bittersweet nostalgia of adolescence, the exploration of gender identity and the process of growing out of one self and into another. On Lorde’s evolution as an artist and the evolution of a listener. A fan essay by Nadia Darmiche.

Es ist 2016! Warum aber?

Auf Social Media manifestiert die GenZ zum neuen Jahr ein 2016 2.0. Kein Wunder, nach dieser hektischen ersten Januarwoche. In Zeiten politischer Unruhe sehnen wir uns nach nichts mehr als der Unbekümmertheit von Pen Pineapple Apple Pen oder der Mannequin-Challenge. Unser Autor Kai Meijsing-Pioletti zeigt, wie ihr am kollektiven Eskapismus teilhaben könnt.

STAATS(TRAGENDE) OPER: „MADAMA BUTTERFLY“ UNTER DEN LINDEN

Mit dem ersten Akkord in C-Dur, den das Orchester spielt, sitzt unsere Autorin Greta Kluge, nicht mehr in der Staatsoper unter den Linden, sondern vor einer weltpolitischen Bühne. Mit einem Crescendo schmettert die Staatskapelle Berlin unter der Leitung des Gastdirigenten Tomáš Netopil das Publikum in die Handlung von Madama Butterfly, die sinnbildlich für alles stehen könnte, was gerade in der globalen Politik schiefläuft.

Wer schaufelt jetzt die Scheiße weg?

Das Geschenk, der neue Roman von Gaea Schoeters ist platt, kitschig, eindimensional und das Ende ziemlich absehbar. I love it… Eine Rezension von Malte Larssen

Was heißt Nähe?

Ganz nah kommt man den Porträtierten in der Ausstellung „Close Enough“, die Werke von zwölf Fotografinnen der Fotoagentur Magnum zeigt. Eine Rezension von Theresa Meier.

WAS GEHT AB IM DEZEMBER?

Unsere Autorin Kaja Schade hat sich durch den Terminwirrwarr der kommenden Veranstaltungen an der FU geschlagen.  Hier ein paar Vorschläge, wie ihr den Dezember an der Uni überstehen könnt. 

Oops!…He Booed Again

„It’s Britney, Bitch“ hat in seiner 123. Aufführung eine Schlussszene dazugewonnen. Sie beginnt, genial von Lena Brasch inszeniert, erst nach dem Applaus. Die Darsteller*innen? Sind wir alle. Von Luca Klander.

Buchstaben gegen Zahlencodes

Es gibt einen neuen Stern am Himmel der Zeitungsbranche: die Onlinezeitung. Nicht nur finanziell, sondern auch in den Beliebtheitswerten zeigt sich, dass der Stern Onlinezeitung mittlerweile deutlich heller strahlt als das klassische Printangebot. Immer mehr Zeitungsverlage setzen auf digitale Formate und entsagen nach und nach der Printzeitung. Ein Kommentar von Greta Kluge zu den Hintergründen und der Bedeutung dieser Entwicklung.

Ein kafkaesker Herbst?

Was bedeutet kafkaesk für euch? Unergründlichkeit, Absurdität, vielleicht sogar Bedrohlichkeit? Lynn Dawid findet diese Begriffe in zwei Neuinszenierungen von Kafkas Werk wieder und empfiehlt sie nicht nur alteingesessenen Kafka-Fans, sondern auch den Studis, die sich einfach ein bisschen in herbstliche Stimmung bringen wollen.

Milch und Machtverhältnisse

Stillen passiert nicht nebenbei. Es braucht Zeit, Kraft und Körper, die stillen – doch gerade als reproduktive Arbeit bleibt Stillen oft ungesehen und vor allem eins: unbezahlt. Spiegelt sich darin also immer auch ein Stück gesellschaftliche Stille? Ein Fotoessay von Mara Stöhr.

„Warum kann das nicht lustig sein?“

Ihr kennt sie bestimmt von Instagram, wo sie euch gute Ratschläge gibt oder lustige Geschichten aus ihrem Leben erzählt. Sie ist auch einer der Gründe, warum alle wieder „Diva“ sagen. Ihr Name ist Avelo und Richard Eger hat sie zum Interview getroffen.

Dream Together – Eine Ausstellung von Yoko Ono in Berlin

„Du nervst noch mehr als Yoko Ono”, sangen die Ärzte. Viele kennen sie nur deswegen, weil sie verhasst ist. Sehr wahrscheinlich steckt dahinter Misogynie. Die Ausstellung Dream Together umfasst Werke aus allen Phasen von Onos Karriere, eignet sich also, um sich ein eigenes Bild zu machen. Eine Rezension von Marla Engelschalk.