Hilfe, ich wohne bei einer Sekte!

Was zunächst wie ein friedliches Leben in einem Berliner Kloster aussieht, entwickelt sich zu einem verstörenden Erlebnis. Eine Reihe von Juliania Bumazhnova.

Was geht ab im Juli?

 „Der Sommer kam und Berlin war der schönste Platz auf Erden. Wir hatten das Gefühl, im Mittelpunkt der Erde zu stehen. Dort, wo sich endlich was bewegte und wir bewegten uns mit“, sagt Daniel Brühl berühmterweise im Film Good Bye, Lenin!. Die kulturellen Highlights des „schönsten Platzes auf Erden“ stellt Constanze Baumann für den Juli vor.

Sprecht trotzdem!

Im April dieses Jahres erschien der Essayband trotzdem sprechen, herausgegeben von Lena Gorelik, Miryam Schellbach und Mirjam Zadoff. Die 17 Beiträge ergeben ein Plädoyer dafür, trotz der Angst und Ungewissheit, trotz unterschiedlicher Hintergründe in den Austausch über den Krieg in Gaza und Israel zu treten. Eine Buchempfehlung von Paddy Lehleiter. 

Fête de la musique: Ein Event zur Demokratieförderung

Wie jedes Jahr ist es am 21. Juni wieder so weit: Ensembles, Chöre, unzählige Straßenkünstler:innen, Bars, Gigs und Bühnen laden zum Musizieren, Rocken, Singen und Feiern ein. Ganz Berlin wird zum bunten, Musik unterlegten Straßenfest. Aber nicht nur in Berlin wird gefeiert – die Fête de la Musique gibt es in über 80 verschiedenen deutschen Städten und Ortschaften. Lena Jüngel setzt sich in diesem Artikel mit der Fête de la Musique als Event der Demokratieförderung auseinander.

Leder, Vögel und Deutschland: das Peitschenstück

Nach der neuen Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS), immer prekärer werdenden Zuständen an den EU Außengrenzen und einem zunehmend diskriminierenden Dialog müssen wir uns die Frage stellen, wie in Europa über Migration und Geflüchtete gesprochen wird. Was das mit Theater und Adlern zu tun hat, erklärt Clara Devantié im Interview mit FURIOS.

Irgendwas mit Medien – das Festival

Ein vollgepacktes Programm, bei dem Wissenschaft, Politik und Medien in einen Topf geworfen und ordentlich gemixt werden – und das auf einem Messegelände so groß wie mehrere Fußballfelder. Rika Baack versucht, sich im Chaos der re:publica zurechtzufinden.

Was geht ab im Juni?

Von Festivals über Konzerte bis hin zu Lesungen und Workshops: der Kulturkalender ist in Berlin immer prall gefüllt. Umso schwerer ist es, sich nicht von der Fülle der Möglichkeiten erschlagen zu lassen und am Ende doch zuhause zu chillen. Deswegen gibt es ab jetzt jeden Monat eine kleine Zusammenstellung der kulturellen Highlights an der FU und in ganz Berlin. Dieses Mal von Emma Mehl. 

Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen

 Die Kreuzberger Künstlerin und Autorin Olga Hohmann hat vor kurzem ihr Prosa-Debüt „In deinem rechten Auge wohnt der Teufel” veröffentlicht. Zwischen Beobachtungen aus der Berliner Nachbarschaft und dem Porträt der Königin der Nacht als wunschlos unglücklicher Figur werden Grausamkeiten vergangener Boyfriends und die zerbrechliche Beziehung zur Mutter thematisiert. Das Resultat: immer wieder ein Verschlingen der geliebten Person, aus Angst sie zu verlieren, während der Zorn alles zu ersticken droht. Das Interview führte Victoria Esenwein. 

Buch-Neuerscheinungen 2024: Belletristik

Es gibt selten genug Zeit, um alle Bücher zu lesen, die auf dem to-be-read-pile liegen. Um im Literaturdschungel nicht verloren zu gehen, stellt Larissa Schäfer ausgewählte Bücher frisch aus dem Druck vor.

Adaptation Girl

In der Rubrik Wortrausch bieten wir Autor*innen eine Plattform für kreatives Schreiben. Lara Ziegler beschreibt in ihrem Gedicht den Drang, sich anzupassen, um anderen zu gefallen. Adaptation Girl spiegelt ihr Gegenüber, um gemocht und akzeptiert zu werden – auch um den Preis der eigenen Persönlichkeit.