Zufriedenstellend

Über den Spagat zwischen eigenem Anspruch und Leistungsdruck im Studium. Oder: Eine kleine Verteidigung des Mittelmaßes. Von Ida Weise.

Was steckt hinter dem Hass gegen Return to Silent Hill?

Der neue Film Return to Silent Hill läuft endlich in den Kinos. Allerdings scheint ihn niemand zu schätzen. In den Sozialen Medien werden Zuschauer*innen, die den Film mögen, für ihre Meinungen beleidigt. Giuseppe Contrafatto, der auch diese Art von Cybermobbing erlebt hat, über die möglichen politischen und gesellschaftlichen Hintergründe – von Populismus bis zum Patriarchat.

Nebeneinander wohnen

Der Traum: eine WG mit guten Freund*innen, von Essen über Geschichten, alles miteinander teilen. Doch insbesondere städtischer Wohnraum ist knapp und umkämpft, sodass für viele nur die Möglichkeit der Zweck-WG bleibt. Sie haben nichts Eigenes, aber wohnen doch manchmal einsam. Wer sind diese Menschen, die zwar nebeneinander, aber nicht miteinander wohnen?

Ein Leben im Krieg – unvorstellbar vorstellbar

Wenn ein Film mit den Worten „Wir sind ziemlich naiv, uns wird immer erst zu spät bewusst, dass wir Angst haben sollten“ anfängt, liegt die Schlussfolgerung nahe, man befinde sich in den ersten Minuten eines Action- oder Horrorfilms. Stattdessen ist Greta Kluge auf eine zutiefst mitreißende Dokumentation über den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestoßen: Cuba & Alaska von Regisseur Yegor Troyanovsky.

ADHS + Axolotl = ADHSOLOTL

„ADHSOLOTL“ ist eine autofiktionale Theaterperformance von jungen Menschen mit ADHS. Jasmin Pflugradt spricht mit den FU-Studierenden Luca Wetterau und Josefine (Josi) Meinecke, dem Regisseur und einer Schauspielerin des Stücks, darüber, wieso ADHS das Spotlight verdient.

Music is Medicine

„I would like a ring, I would like a ring, I would like a diamond ring on my wedding finger…“ ertönt es in rasender Geschwindigkeit in den letzten Monaten immer wieder auf Social Media. Tea Lerch schreibt darüber, wie es Raye zu ihrem internationalen Erfolg geschafft hat und warum sie als Role Model unserer Generation gelten kann.

Wärme ist mehr als eine Decke

In Berlin sind Notunterkünfte rar. Deshalb ist das Team vom Obdachbus, besonders in der kalten Jahreszeit, täglich unterwegs. Unser Reporter Rafael hat das Angebot einen Abend lang begleitet und zeigt, wie warme Getränke und menschliche Nähe der kalten Realität auf Berlins Straßen begegnen.

Lorde at the edge of womanhood

Lorde has reached Berlin on her Ultrasound World Tour. As an artist who has been continuously exploring growing pains throughout her career, she now takes a deeper look back at the bittersweet nostalgia of adolescence, the exploration of gender identity and the process of growing out of one self and into another. On Lorde’s evolution as an artist and the evolution of a listener. A fan essay by Nadia Darmiche.

Es ist 2016! Warum aber?

Auf Social Media manifestiert die GenZ zum neuen Jahr ein 2016 2.0. Kein Wunder, nach dieser hektischen ersten Januarwoche. In Zeiten politischer Unruhe sehnen wir uns nach nichts mehr als der Unbekümmertheit von Pen Pineapple Apple Pen oder der Mannequin-Challenge. Unser Autor Kai Meijsing-Pioletti zeigt, wie ihr am kollektiven Eskapismus teilhaben könnt.

STAATS(TRAGENDE) OPER: „MADAMA BUTTERFLY“ UNTER DEN LINDEN

Mit dem ersten Akkord in C-Dur, den das Orchester spielt, sitzt unsere Autorin Greta Kluge, nicht mehr in der Staatsoper unter den Linden, sondern vor einer weltpolitischen Bühne. Mit einem Crescendo schmettert die Staatskapelle Berlin unter der Leitung des Gastdirigenten Tomáš Netopil das Publikum in die Handlung von Madama Butterfly, die sinnbildlich für alles stehen könnte, was gerade in der globalen Politik schiefläuft.

Wer schaufelt jetzt die Scheiße weg?

Das Geschenk, der neue Roman von Gaea Schoeters ist platt, kitschig, eindimensional und das Ende ziemlich absehbar. I love it… Eine Rezension von Malte Larssen

Was heißt Nähe?

Ganz nah kommt man den Porträtierten in der Ausstellung „Close Enough“, die Werke von zwölf Fotografinnen der Fotoagentur Magnum zeigt. Eine Rezension von Theresa Meier.