Die Kunst des Scheiterns

Endstation Studium? Klischees zufolge lockt die Filmwissenschaft verkappte Künstler an. Sie warten auf einen Durchbruch, der womöglich nie mehr kommt. Cecilia Fernandez traf zwei gescheiterte Filmambitionierte.

Kitsch ist für die Ewigkeit

Mit „I Love Italy and Italy Loves Me“ ergründet Lydia Dimitrow am bat-Studiotheater in Prenzlauer Berg die Kraft verklärter Liebe. Die Dramaturgin beweist, dass Kitsch zeitlos ist. Alfonso Maestro traf die FU-Studentin zum Gespräch.

Theoretiker im Scheinwerferlicht

Dank der Open Stage erfrischt pfiffige Praxis den theorielastigen Unialltag. Jeder darf sich auf der Bühne
bewähren. Marie Halbich besuchte das Event im Café der Theaterwissenschaften.

Warten auf das Leben

Die Resistenza ist beliebtes Sujet italienischer Literatur. Auch im Debütroman Paola Sorigas „Wo Rom aufhört“ wird der Partisanenkampf thematisiert. Dies jedoch aus bisher unerzählter Perspektive. Von Christopher Gripp

Verleumdet, verfolgt, gefeiert

Vor 50 Jahren wurde das erste deutsche Institut für Judaistik gegründet – an der FU Berlin. Die Feierlichkeiten zum Jubiläum verfolgten Lior Shechori und Christopher Gripp.

Professorin mit leuchtenden Augen

Im Mai hielt Literaturwissenschaftlerin Claudia Olk ihre Antrittsvorlesung und wurde Präsidentin der Deutschen Shakespeare Gesellschaft. Ein Portrait einer vielseitigen Professorin. Von Angelina Eimannsberger

Gosse, Gangstas, Genitalien

Das südafrikanische Rap-Ensemble Die Antwoord ist durch Klamauk und Kontroversen zum Erfolg gekommen. Ob ihr neuestes Album „Donker Mag“ mehr als Schimpfwörter und Schockmomente zu bieten hat, weiß Cecilia Fernandez

Verrat an Grace Kelly

Das Leben von Grace Kelly, Hollywood-Star und Prinzessin, faszinierte Millionen Menschen. Dennoch ist “Grace of Monaco”, Olivier Dahans Verfilmung dieses märchenhaften Lebens, eine Enttäuschung. Von Angelina Eimannsberger

Der Kulturoptimist

Kommenden Mittwoch hält der Samuel-Fischer-Gastprofessor Héctor Abad seine Antrittsvorlesung. Der kolumbianische Schriftsteller sprach mit Christoph Friedrich über seine Jugend, Literatur und sein aktuelles Seminar „Gewalt und Literatur“.

„Jeder Mensch verdient einen Diss“

Am vergangenen Samstagabend ging es um „Ossis, Assis, Asylanten“. Mit Witz und Wortgewandtheit präsentierte das Ensemble „Allen Earnstyzz“ eine Show, bei der jeder sein Fett weg bekommt. Von Friederike Werner

Selbstgefangen – Selbstgehangen

Tagebuchnotizen und WG-Gespräche: Verzettelt sich die junge Literatur in ihrer Selbstbezogenheit? Christopher Gripp schaute auf der U30-Lesung in Neukölln vorbei und versuchte sich ein Bild zu machen.

Vier Kulturgrößen: Bob Marley, Johann Wolfgang von Goethe, Woody Allen und William Shakespeare. Illustration: Luise Schricker

Gedärme versus Spucken

2014 ist Shakespeare-Jahr – Zeit, sein Werk wieder einmal zu betrachten. Maik Siegel hat sich deswegen zwei Berliner Hamlet-Inszenierungen angeschaut: Das Berliner Ensemble und die Schaubühne widmen sich dem Wahnsinn.

Vom Schreiben und Schweigen

Schriftstellerleben in der DDR, feine Ironie, das literarische und historische Berlin – vergangenen Mittwoch hielt Hans Joachim Schädlich seine Antrittsvorlesung als Heiner Müller-Gastprofessor. Von Angelina Eimannsberger

Apologie der Lounge-Musik

Vor zwei Jahren lud der australische Elektrokünstler Chet Faker ein Cover der 90er-Hits „No Diggity“ ins Internet – und löste einen Hype aus. Anfang April erschien endlich sein Debütalbum. Von Cecilia Fernandez

Klanggeflecht im Kellerraum

Am vergangenen Donnerstag wurde in der Werkstatt der Kulturen Sound „verflochten“. Beim Interweaving Strings improvisierten Flöte, Sitar, Cello, Gitarre und ein Laptop. Von Christopher Gripp