Augen auf!

Mit Don‘t look up erscheint auf Netflix eine Allegorie der Klimakrise und deren Leugnung, aber auch des Umgangs mit der Corona-Pandemie. Der Film zeigt auf, welche fatalen Folgen systematisches Wegsehen haben kann. Ein Kommentar von Luca Klander über Wissenschaftsleugnung und Ignoranz.

Berlin – Stadt der Wissenschaftlerinnen?

Das Berlin Institute of Health stellt im Roten Rathaus 22 Wissenschaftlerinnen aus, die in den vergangenen zwei Jahrhunderten die Wissenschaft in Berlin mitgestaltet haben – oftmals im Schatten ihrer männlichen Mitstreiter. Laura von Welczeck hat sich auf Spurensuche begeben.

Shakespeare: Endlich interessant?

Warum der längst verstorbene Brite heute immer noch Relevanz genießt, hat Alicia Homann beim Vortrag „Shakespeare – immer noch unser Zeitgenosse?” erfahren. Von ihrem Enthusiasmus fehlte am Ende aber jede Spur.

Islamische Demokratie: geht das?

2016 stellte die AfD die Frage: Kann der Islam auch Demokratie? Dem Thema widmete sich der Vortrag „Islamische Demokratie: Historische Grundlagen und Projektionen“, den sich Charlotte Aebischer anhörte und hier berichtet.

Die Macht der Muttersprache

Was ist eigentlich Muttersprache? Hat jede*r eine Muttersprache oder haben manche vielleicht mehrere? Welche Rolle spielt dabei die Gesellschaft? Diese und weitere Fragen wurden in der Podiumsdiskussion Mythos Muttersprache behandelt. Gesine Wolf war dabei und berichtet.

„Nie wieder Faschismus”

Über die deutsche Besatzungszeit in Griechenland während des Zweiten Weltkrieges ist immer noch zu wenig bekannt. Ändern soll dies der Dokumentarfilm Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland. Alexandra Enciu hat sich die Filmpremiere angeschaut und berichtet.

Aber bitte bitter!

Der Botanische Garten bietet nach anderthalbjähriger Corona-Pause wieder Führungen an. Ob das Naturerlebnis auch was für Studis ist, wollte Philipp Gröschel wissen und wurde eingehend über einen spannenden Aspekt von Pflanzen aufgeklärt – Bitterstoffe.

„Was würden Sie selbst tun?“

Kann das Leben eines Menschen wertvoller sein, als das eines anderen? Eben dieses moralische Dilemma beschäftigt Ferdinand von Schirach in seinem Essay “Die Würde ist antastbar”, und wirft bei Lisa Damm in unserer Rubrik Bücherbingo weitere Fragen auf.

„Forschung dient nie als Selbstzweck“

122 Anträge in 15 Jahren: niemand sonst an der FU hat in den vergangenen Jahren so viele Drittmittel bewilligt bekommen wie Jürgen Zentek, Direktor des Instituts für Tierernährung. Im Interview mit Alena Weil erzählt er von seiner Arbeit, dem Einfluss von Drittmittelgebern und abgelehnten Projekten.

Mysterium Mensch

Wie tickt der Mensch? Dieser Frage widmet sich der neue Podcast der Max-Planck-Gesellschaft “Ach, Mensch” aus verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Perspektiven – mit nur mäßigem Erfolg, findet Clara Baldus.

Kinder – zu wenig gehört, zu wenig gesehen

Was vor der Pandemie schon ein Problem war, bekommt jetzt eine ganz neue Dimension: die psychische Gesundheit von Kindern. Wie es an Hilfsangeboten mangelt, psychische Erkrankungen im Kindesalter teilweise gar nicht diagnostiziert sind und wie eine App helfen kann, berichtet Caroline Blazy.

„Verhütung für alle besser machen“

Jana Pfennig und Rita Maglio setzen sich mit ihrer Petition BetterBirthControl für eine Verbesserung der Verhütung ein. Mit ihren Forderungen haben sie es bis ins Wahlprogramm der SPD für die Bundestagswahl 2021 geschafft. Ein Bericht von Hannah Held und Pia Schulz.

Ein * macht den Unterschied

Der Berufswunsch von Kindern und ob sie sich fähig fühlen diesen Beruf auszuüben, hängt maßgeblich von der verwendeten Sprache ab. Das zeigt eine neueste Studie. Lucie Schrage berichtet, warum sich der Kampf ums Gendern lohnt.

K-Pop: K wie Kult?

Perfekte Choreographien, aufwendige Musikvideos, bunte Kostüme. Dies zeichnet den koreanischen Pop aus. Musikwissenschaftler Michael Fuhr hat sich in Untersuchungen mit der Fankultur und Begeisterung für K-Pop in Deutschland beschäftigt und seine Ergebnisse in einem Vortrag geteilt. Von Lucie Schrage.