Blaupause in Weiß

Als Abgüsse können längst zerstörte Skulpturen weiterleben. Auch die FU sammelt Kopien antiker Statuen und beherbergt sogar das ein oder andere bedrohte Kunstwerk. Von Frauke Oedekoven

Narziss hält den Spiegel vor

Zwischen den Statuen in der Abguss-Sammlung Antiker Plastik der FU werden unter dem Titel „Narziss“ zurzeit Georg Weises wundersame Bilder ausgestellt, in denen sich so mancher vielleicht wiedererkennt. Von Hanna Sellheim

Kulturreif: Bowie ist größer

Hier sollte eigentlich David Bowies neues Album Blackstar besprochen werden. Nach seinem Tod hat Julian Daum aber beschlossen, die Platte nicht zu rezensieren. Lest hier, warum.

Undenkbares Denken

Zu ihrem 10-jährigen Jubiläum erhält die Philologische Bibliothek ein Kunstwerk. Es feiert gedankenloses Schreiben. Beim Besuch war Julian Jestadt erst orientierungslos, dann genervt, jetzt denkt er.

Exil im Reich der Mitte

Was erwartete einen Exilsuchenden während des Zweiten Weltkriegs in China? Die Ausstellung „Walther Liebenthal – Ein Leben im Exil“ im Konfuzius-Institut hat einige Antworten parat. Von Judith Hollnagel

„Wir hassen euer erbärmliches Leben!“

Ein Jugendlicher begeht Selbstmord – andere folgen seinem Beispiel. Der auf wahren Ereignissen basierende Film „Das Dorf der verlorenen Jugend“ handelt von unerklärlichen Suiziden. Von Julian Hettihewa

Aus Kunst werde Wissenschaft – oder?

Die „Ballett-Universität“ soll eine Begegnung zwischen Tanzwissenschaft und praktischer Kunst ermöglichen. Sarah Ashrafian hat eine Veranstaltung der Vortragsreihe besucht und war vor allem verwirrt.

Nashörner im Kulturforum

Die Ausstellung „Double Vision: Albrecht Dürer und William Kentridge“ stellt die Werke des deutschen Renaissance-Vorreiters denen des südafrikanischen Apartheid-Kritikers gegenüber. Von Hanna Sellheim

90 Jahre für den Widerstand

Claude Lanzmann ist vor allem für seinen Dokumentarfilm „Shoah“ bekannt. Auf einer Tagung anlässlich seines 90. Geburtstags erfuhr Judith Hollnagel jedoch noch mehr über ihn – und über seine Zeit an der FU.

Adele in der Quarterlife Crisis

Nach vier langen Jahren ist es endlich da: „25“ – das neue Album von Adele. Sarah Ashrafian hat sich das Werk angehört und erkannt: der britische Soul-Star scheint in eine melancholische Krise geraten zu sein.

Ein Ödland voller Leben

Die Fallout-Reihe lässt Spieler ein atomares Ödland erkunden. Geliebt werden die Spiele vor allem für die unzähligen erzählten Geschichten. Fallout 4 konnte nun bereits Verkaufsrekorde brechen. Von Enno Eidens

Schatten der Vergangenheit

Die Vortragsreihe „Griechenland unter deutscher Besatzung“ will über die weitgehend unerforschte Beziehung zwischen Deutschland und Griechenland aufklären. Inklusive erschreckender Erkenntnisse. Von Lukas Burger

Die Werbung mit Werbung kritisieren

Zurzeit sind die bunten Collagen von FU-Student Lucas Amoriello, dem Gewinner des Kunstwettbewerbs podiumensa, in der HU Mensa zu sehen. Evelyn Toma hat sich die Ausstellung angeschaut.

„Wir schimpften gemütlich auf Hitler“

„Oh, Heute hat der Krieg begonnen. Niemand wollte es glauben.“ So kommentierte Astrid Lindgren den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Nun sind ihre Tagebücher der Kriegsjahre erschienen. Von Enno Eidens

Endlich denkt mal wieder einer

An der FU gibt es viele literarische Talente: Nach Ramona Raabes Debüt hat nun auch Janko Marklein seinen ersten Roman veröffentlicht. Ein Gespräch mit Josta van Bockxmeer

Das beste Spiel des Jahres

Undertale reißt die Grenze zwischen Spiel und Spieler auf. Klassisches Rollenspiel, Arcade-Shooter und großartiges Storytelling verbinden sich so zu einem einzigartigen Erlebnis. Von Enno Eidens.