Studieren braucht wieder mehr Zeit

Das Bachelorstudium soll wieder flexibler und die Studenten dadurch entlastet werden. Lukas Burger wünscht sich statt neuer Reformen vor allem wieder eine Verlangsamung des Studiums.

Die Rechten kommen!

Es ist geschehen: Die Jugendorganisation der AfD ist in ein Studierenden-Parlament eingezogen. Das darf die politische Universität nicht kalt lassen und muss Anlass für Debatten sein, meint Björn Brinkmann.

Lasst uns vernünftig essen!

Nachmittags in der Uni und noch hungrig? Pech gehabt! Die Öffnungszeiten der Mensen sind eine Unverschämtheit, finden Alexandra Brzozowski und Hanna Sellheim.

Befreit die Master!

Wie darf ich studieren? Dazu gibt es an der FU allerlei Vorgaben und Regeln. Aber gerade für Masterstudis sollte es mehr Möglichkeiten geben, sich frei zu spezialisieren. Von Max Krause

Benotet uns endlich!

Zu jedem Studium gehören Noten, sie bestätigen die getane Arbeit. Ewig auf eine Note warten zu müssen, ist deshalb für Studierende weder fair noch zumutbar, meint Kim Mensing.

Weniger Angst, mehr Diskussionen!

Der Uni fehlt es an Diskussionskultur! Das Schweigen der Kommilitonen in Seminaren ist unerträglich, findet Eva Famulla. Sie fragt sich, warum viele Studierende den Mund nicht mehr aufbekommen.

Lasst uns erschwinglich leben!

In Lichtenberg entstehen zurzeit wieder neue Wohnungen für Studierende. Doch das reicht noch lange nicht aus. Warum tut sich die Berliner Unis so schwer, uns bezahlbaren Wohnraum sicherzustellen, fragt sich Hanna Sellheim.

Generation? Nein!

Unsere Generation wird wieder einmal eingetütet und mit einem Namensetikett versehen. Wir sollten endlich damit aufhören, findet Lukas Burger.

Setzt euch für Aufklärung ein!

Zwar wirkt die FU oft wie ein linkes Biotop, in dem Homo- und Transphobie kaum vorkommen. Dabei wird oft vergessen, dass sie außerhalb omnipräsent sind. Zeit, dass sich die Studierenden einsetzen, findet Evelyn Toma.

Mehr Raum für die Lehre!

Studierende, die auf Tischen sitzen – in den heillos überfüllten FU-Seminaren ist das ein häufiges Bild. Dabei wäre dieses Problem nur allzu leicht aus der Welt zu schaffen, glaubt Alexandra Brzozowski.

Frauen und Technik…

Mädchen spielen mit Puppen, Jungs mit Autos – Stereotypen verfolgen uns ein Leben lang. Um das zu ändern, fand vor kurzem wieder der Girls‘ Day an der FU statt. Gut so, findet Hannah Lichtenthäler

Wer, wenn nicht wir?

Die prekären Beschäftigungsverhältnisse an Universitäten sind in aller Munde. Immer häufiger werden auch Studierende zu Semesterbeginn mit dem Thema konfrontiert. Zu Recht, findet Annalena Vitz.

Öffentlichkeit? Unerwünscht!

Die neue FU-Kanzlerin ist gewählt, die Zustimmung durch den Berliner Senat gilt als Formsache. Doch die Wahl selbst offenbart ein Grundproblem der Hochschulpolitik, findet Alexandra Brzozowski.

Ehrenamt als Leistung

Wer sich engagiert, hat mindestens Bewunderung verdient. Doch ist es überhaupt noch Ehrenamt, wenn man dafür Leistungspunkte bekommt? Julian Jestadt und Eva Famulla im Pro und Contra.

Wo bleibt die Moral?

Leistungspunkte fürs Ehrenamt gefährden die Moral und stellen die Motivation der Helfer in Frage, findet Eva Famulla. Die Entlohnung der Flüchtlingshelfer muss an anderer Stelle geschehen.

Veränderung im Kleinen

Viel wird sich durch die Maßnahme der Uni vielleicht nicht ändern. Doch auch, wenn nur eine Person sich wegen der Leistungspunkte zu einem Ehrenamt entschließt, ist etwas gewonnen, findet Julian Jestadt.