Der letzte Anker der FU-Demokratie

Sinkende Wahlbeteiligung und fehlende Opposition — was bringt das StuPa noch? Nichts, sagte Hendrik Pauli, und plädierte für Abschaffen. Falsche Antwort, findet Valerie Schönian. Sie hält das StuPa für den letzten Anker der FU-Demokratie.

Stupa abschaffen! Sofort!

Die vergangene Stupa-Sitzung war kurz und lautlos. Wie soll es mit dem Gremium weiter gehen? In FURIOS schreiben in dieser und nächster Woche zwei Autoren ihre Meinungen. Den Anfang macht Hendrik Pauli. Er findet, das StuPa hat den Gnadenstoß verdient.

Jeder Fachbereich nach seiner Fa­çon

Bald ist es so weit: Das Rechtsamt entscheidet darüber, wie es mit den Fachschaftsräten weitergeht. Die Merheit der StuPa-Abgeordneten will sie abschaffen. Warum eine flexible Lösung klüger wäre, kommentiert Fokea Borchers.

Demonstrieren lohnt sich doch

Niedrige Wahlbeteiligungen, Demos nur von Radikalen – Mitmachen bringt an der FU eben nichts. Florian Schmidt findet, dass das nicht stimmt. Die Debatte um die RSPO hat gezeigt, dass die Proteste sehr wohl etwas bewirkt haben.

Gekommen um zu reden?!

Bei der Vollversammlung zur Rahmenstudien- und Prüfungsordnung sorgten die Studierenden vor dem Präsidium für ordentlich Aufruhr. Was das Resultat war und was aus der Aktion hätte werden können, kommentiert Veronika Völlinger.

Das Präsidium schlägt zurück

An der FU soll es bald eine Rahmenprüfungsordnung für alle Studenten geben. Der aktuelle Entwurf würde Vieles, was Bildungsstreikende erstritten haben, mit einem Schlag wegfegen. Deshalb ist es wichtig, gegen die Pläne zu protestieren, findet Max Krause.

Die Ungerechtigkeit bleibt

Alle Jahre wieder: Die Inspektoren der Exzellenzinitiative kommen an die FU. Doch im Rennen um die Fördermillionen drohen die wirklichen Probleme mal wieder ignoriert zu werden. Ein Kommentar von Lev Gordon.

Erst die Arbeit, dann…der Master

Masterplatz-Garantie für alle – dank eines Gerichtsbeschlusses über die Unrechtmäßigkeit des Psychologie-NC an der HU könnte dies bald Realität werden. Rani Nguyen hält davon nichts. Er befürwortet berufliche Praxis als Zugangshürde für den Master.

Humboldt vermauert

Rot-Schwarz behindert mit seinem Koalitionsgeschacher nicht nur die Berliner Wissenschaftslandschaft, sondern liefert sie mit der neuen Ressortaufteilung nebenbei der Privatwirtschaft aus. Ein Kommentar von Matthias Bolsinger.

Post vom Präsidenten

Peter-André Alt rechtfertigt in einem Rundbrief sein resolutes Vorgehen gegen die Besetzer des Seminarzentrums und zeigt sich versöhnlich. Eine schöne Gelegenheit, neu über Bildungsprotest nachzudenken, findet Hendrik Pauli.

(K)ein Grund zum Feiern

Das Semesterticket wird fortgeführt. Doch statt damit zu gewinnen, manövriert sich die Berliner Studierendenschaft letztlich nur in weitere Macht- und Hilflosigkeit, meint Matthias Bolsinger.

Alle Jahre wieder

Die Schlange vor dem Festsaal Kreuzberg bei der Semesterauftaktparty vergangenen Donnerstag war geeignet, eine Massenpanik auszulösen – nicht zum ersten Mal. Von Valerie Schönian

Die Szene ist tot, es lebe die Szene

In ganz Deutschland glaubt man an ein Berlin, das es so nicht mehr gibt. Besonders für Erstsemester ist dies Quell großer Verwirrungen. Von Julian Niklas Pohl.

Keine Leere am OSI

Mit dem neuen Berliner Hochschulgesetz dürfen keine unbezahlten Lehraufträge mehr vergeben werden. Damit der Lehrbetrieb nicht zusammenbricht macht man am Otto-Suhr-Institut nun Schulden. Von Charlotte Johann.

Der Student als Stichprobe

Wieder einmal durften Studierende in einer Umfrage ihre Meinung zum Studium abgeben. Die Autoren der Studie nennen die Ergebnisse „überraschend und alarmierend zugleich“. Ein Kommentar von Max Krause.