Have an „Oatful Day“!

Beim diesjährigen Funpreneur-Wettbewerb hat das Team „Oatful Day“ eine gesunde Alternative zu gewöhnlichen Snacks entworfen. Das Produkt lassen sie Studierende ausprobieren, um die Siegerpämie zu gewinnen. Von Lu Bose und Annalena Vitz

Bishin zum Design hat das Team alles selber gemacht. Foto: Oatful Day

Dieses Sommersemester wird an der Freien Universität Berlin ein Jubiläum gefeiert. Zum zwanzigsten Mal findet in Zusammenarbeit mit ProFund Innovation der Funpreneur-Wettbewerb statt. In den vergangenen Jahren wurden bisher zahlreiche Studentenfirmen gegründet und preisgekrönt. Dieses Jahr mit dabei ist auch das Team ‚Oatful Day‘. In den kommenden Tagen können Studierende erstmals ihr Produkt auf dem Campus testen – einen Haferflockenbrei kombiniert mit Superfoods.

Zwischen Grundkursen in Projektmanagement, Marketing, Vertrieb und Recht haben die Gründer des Teams den Sprung ins kalte Wasser gewagt und die Idee einer veganen süßen Ernährungsalternative für den FU-Campus entwickelt. Drei verschiedene Sorten des Instant-Haferflockenbreis werden mit Superfoods und Trockenfrüchten verfeinert. Die Kreation wird vom 7. bis zum 9. Juni in der Coffee Station am Thielplatz, in den Campuscafés Pi und Kauderwelsch, sowie im CoffeeCross in Dahlem zum Verkauf angeboten. Das Motto der vier jungen Innovativen „Nicht nur du wirst satt“ ist aus der Entscheidung entstanden, einen Teil des Umsatzes an die Berliner Tafel zu spenden. „Wir wollen außerdem Studierenden eine vegane Alternative zu den süßen Speisen in der Mensa anbieten. Da sind meistens nur nicht-vegane Kuchen oder Joghurts zu finden“, so Lisa Zhao, Mitgründerin von Oatful Day.

Fünf Euro müssen reichen

Im Rahmen des Wettbewerbs, der als ABV-Kurs angeboten wird, können Studierende aller Fachbereiche und aller Berliner Hochschulen ihr unternehmerisches Talent entdecken. In Verbindung mit wirtschaftlichen Kompaktkursen entwickeln die Studierenden in Teams Geschäftsideen, die – umgesetzt in Produkte oder Dienstleistungen – innerhalb von fünf Wochen auf den Markt gebracht werden. Dafür erhalten die Teilnehmer ein Startkapital von fünf Euro und Unterstützung durch einen Paten aus der Wirtschaft.

Bereits seit Ende April feilen Flavio, Myrna, Tim und Lisa an ihrer Idee und treffen seitdem fast täglich Entscheidungen, die ihr Endprodukt formen. Von der Auswahl und Zusammenstellung der Zutaten, die sie aus einer lokalen Drogerie beziehen, der Wahl des Verpackungsmaterials – biologisch abbaubar – über die Finanzierung und die Gestaltung des Layouts, alles musste bedacht werden. Auch über die Vermarktung von Oatful Day haben sich die vier Jungunternehmer viele Gedanken gemacht. Neben Facebook und Instagramm Accounts, haben die vier auch ihre eigene Internetseite erstellt.

Die Testphase beginnt

Der Wettbewerb befindet sich in seiner Endphase. Auf der Funpreneur-Messe stellt jedes der Teams sein Produkt an einem Stand vor. Doch nur zehn dieser schriftlichen Ausarbeitungen, werden ausgewählt, um die Teams für eine Präsentation vor der Jury zu qualifizieren. Und dabei geht es dann um mehr als bloß das ABV-Modul. Insgesamt ist ein Preisgeld von 2.500 Euro ausgesetzt. Ob das Produkt aber überhaupt gut ankommt, wird das Team in den nächsten Tagen erfahren, wenn Studierende den Haferbrei auf dem Campus testen können. Je mehr Leute einen „Oatful Day“ haben, desto besser!

Autor*in

FURIOS Redaktion

Unabhängiges studentisches Campusmagazin an der FU seit 2010

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