„Das ist keine Liebe, das ist Sperma.”

Baby im Bauch, aber keine Ahnung was nun – Der Berlinale Film Ninjababy wagt eine unkonventionelle Perspektive auf das Thema Schwangerschaft. Ob das gelingt, hat Anna-Lena Schmierer sich unter freiem Himmel angesehen.

Ohne Happy End, aber voller Hoffnung

Zwei Welten treffen aufeinander, als Gwen und Charles sich kennenlernen. Der Roman Unsere anarchistischen Herzen beschreibt die Freundschaft zweier Mädchen, die sich im Leben nicht zurecht finden, doch zusammen ihre verlorene Kraft wiedererlangen. Eine Rezension von Aikaterini Mouzaki.

Ist das alles, was du brauchst?

Jung, schwul, Berlin. Die ARD versucht mit All you need ein junges und diverses Publikum abzuholen und Liebe zwischen Männern zu zeigen. Ob das funktioniert, hat sich Lucie Schrage angesehen.

Antifaschismus und Liebe am Klavier

Danger Dan führt am Klavier durch sein neues Album, das mit Deutschrap wenig zu tun hat, dafür aber Haltung zeigt – und das natürlich von der Kunstfreiheit gedeckt. Ein bemerkenswerter Versuch, findet Julia Abelt.

„Vergessen ist wie Puzzeln mit nur der Hälfte der Teile.“

In Selbstvergessen beschäftigen sich Jungschauspieler*innen mit der Demenz ihrer Großeltern. Das Theaterstück wirft Fragen auf über das Vergessen, Erinnern und die Zukunft und hinterfragt die eigene Identität. Mitreißend und tief berührend, findet Anna-Lena Schmierer.

[EN] Sightly Facades, Unsightly Interiors

Shot in three weeks, two aspiring film stars and one desolate shooting location: Malcolm & Marie stands out for its genesis and outcome but will it do justice to the high anticipation? A review by Luca Klander.

Frischer Wind im Radio

Innovative Musik einer diversen Community – das bietet die neue Radiosendung Refuge Worldwide Radio. Seit Ende Januar wird regelmäßig gesendet– bisher meist Musik, aber auch Interviews und Diskussionen zu zeitgenössisch politischen und sozialen Themen. Zuhören lohnt sich, meint Anna Schönenbach.

„White folks don’t understand”

Die USA der 1920er: Die Segregation hat BPoC und Weiße stark gespalten. Das neue Netflix-Original Ma Rainey’s Black Bottom zeigt auf dramatische Weise die Lebensrealitäten zweier Schwarzer Künstler*innen. Eine Rezension von Elias Fischer.

haiyti

Zwischen Protz und Melancholie

Haiytis neues Album verpackt Wut, Herzschmerz und Luxuslifestyle in ihrem altbekannten Sound. Greta Linde findet, die Zeit sei reif für Haiytis großen Durchbruch.

Verarbeitung einer Pandemie in drei Akten

AnnenMayKantereit verarbeiten im neuen Album „12“ die Veränderungen durch die Corona-Pandemie und werfen einen Blick in die Vergangenheit und Zukunft. Leonie Beyerlein bleibt als nachdenkliche Hörerin zurück.