Auf einen Kaffee bei Kommilitonen

Keine Lust auf die große, volle Mensa? Studentische Cafès bieten eine Alternative. Wo es gemütlich ist und wo es die Mate am günstigsten gibt, verraten Lisa Paul, Laura Bertram und Helena Moser.

Über den Dächern der Silberlaube: das Pi-Café. Foto: Christoph Spiegel

Über den Dächern der Silberlaube: das Pi-Café. Foto: Christoph Spiegel

PI-CAFÉ

Wer sich einmal am Ende des K-Ganges die Treppe ganz hoch zum Pi-Café verläuft, sollte hier auf jeden Fall eine kleine Pause einlegen. Die große Terrasse und viele grüne Pflanzen laden über den Dächern der Rost- und Silberlaube zum sonnigen Ausspannen mit Urlaubsflair ein.
Betreiber: Studierende
Specials: Rundum-Dachterrasse mit Blick über die Silberlaube
Unser Tipp: Veganer Kuchen

Kaffeepreis: 1 € Matepreis: 1,60 €
Angebotsvielfalt: viereinhalb von fünf Punkte
Ökoindex (vegan, vegetarisch): drei von fünf Punkte

CALEDONIAN CAFÉ

Das Caledonian Café im Raum JK 29/231 in der Rost- und Silberlaube lädt vor allem durch seine helle und freundliche Atmosphäre ein. In dem großen Raum kann man sich seiner Arbeit widmen oder mit seinen Kommilitonen einen fair gehandelten Kaffee trinken.
Betreiber: FSI Anglistik
Specials: Antisexistische Leseecke
Unser Tipp: Sandwiches mit hausgemachten vegetarischen und veganen Aufstrichen

Kaffeepreis: 0,60 € Matepreis: 1,20 €
Angebotsvielfalt: dreieinhalb von fünf Punkten
Ökoindex: vier von fünf Punkten

ROTES CAFÉ

Das kleine rote Häuschen mit Café im Hinterhof der Ihnestraße 22 hat unter anderem einen Raucher- und einen Frauenraum. Statt eines festen Angebotes findet man hier täglich etwas Neues, donnerstags kochen Studierende veganes Essen für Kommilitonen in der VoKü.
Betreiber: FSI OSI
Specials: im Sommer auch Party-Location
Unser Tipp: Erst Tischkicker spielen, dann auf der Wiese rund um das Café chillen

Kaffeepreis: 0,50 € Matepreis: –
Angebotsvielfalt: einer von fünf Punkten
Ökoindex: zwei von fünf Punkten

CAFÉ KAUDERWELSCH

Bequeme Ledersofas und schöne Dekoration locken nicht nur Studierende ins Café Kauderwelsch im L-Gang gegenüber der EWI-Bibliothek ein. Hier gibt es ein vielseitiges Angebot mit Kaffee, belegten Brötchen, Obst und Kuchen. Alles Bio, alles Fair Trade. Dafür muss man allerdings etwas mehr Geld hinlegen.
Betreiber: Kauderwelsch Initiative
Specials: veganes Couscous, Softdrinks, Yogi-Tee
Unser Tipp: türkische Gözleme zum Mitnehmen

Kaffepreis: 1,10 € Matepreis: 1,60 €
Angebotsvielfalt: fünf von fünf Punkten
Ökoindex: fünf von fünf Punkten

CAFÉ TRICKY

Wer einen günstigen Kaffee sucht, sollte an der Garystraße 55 einen Blick ins Café Tricky werfen. Hierbei handelt es sich um ein kleines, neu eingerichtetes Café, das im Sommer außerdem mit seinem Außenbereich zum gemeinsamen Lernen mit den Kommilitonen einlädt. Nichtstun ist auch ok.
Betreiber: FSI PuK
Specials: Bier
Unser Tipp: Jeden Dienstag Filmabend

Kaffeepreis: 0,50 € Matepreis: 1,50 €
Angebotsvielfalt: drei von fünf Punkten
Ökoindex: vier oder Punkten

CAFÉ TATORT

Das Café Tatort in der Boltzmannstraße 3 lässt nicht nur Juristenherzen höher schlagen. Die studentenfreundlichen Preise und die gemütliche Atmosphäre machen das Café zu einem angenehmen Ort für eine entspannte Pause.
Betreiber: FSI Jura
Specials: PC mit Internet für Besucher
Unser Tipp: Hier gibt‘s die billigste Mate
und den billigsten Kaffee – trotzdem Bio

Kaffeepreis: 0,30 € Matepreis: 1,15 €
Angebotsvielfalt: drei von fünf Punkten
Ökoindex: zwei von fünf Punkten

SPORTLER-CAFÉ

Sei es ein schneller Kaffee zwischen den Vorlesungen oder eine entspannte Freistunde auf der sonnigen Terrasse – das Sportlercafé eignet sich gut für freie Zeit. Eine angenehme Atmosphäre, gute Musik und ein leckeres Angebot bietet das Café in der Rost- und Silberlaube im Raum JK 25/21 – lohnenswert!
Betreiber: Studierende und ehemalige Studierende
Specials: selbstgemachter Obstquark
Unser Tipp: Osteuropäische Leckerei Piroggen

Kaffeepreis: 1 € Matepreis: 1,35 €
Angebotsvielfalt: fünf von fünf Punkten
Ökoindex: zwei von fünf Punkten

Autor*in

FURIOS Redaktion

Unabhängiges studentisches Campusmagazin an der FU seit 2008

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2 Responses

  1. Schelm_in sagt:

    Liebste Furios-Redaktion,

    auch zum Jubiläum gibts auch von linker Seite wieder was zu quaken.

    Zunächst:
    Ich finde die Idee eines Café Vergleichs ne kluge Sache, schließlich sind diese Räume für viele Studis ein zetraler Raum in der Uni, um mal ‘n gepflegten Schnack einzulegen, den Uni-Stress ein Bein mit ‘nem leckeren Tee zu stellen oder eine Stärkung in den leeren Magen zu schieben.

    Das Ganze gewinnt nur einen faden Beigeschmack, wenn ihr euch ein paar Patzer erlaubt und dem Roten Cafe einen Stempel aufdrückt, den es nicht verdient:

    Das schniecke rote Café wird nicht von der FSI*OSI betrieben, sondern von einem autonomen Kollektiv verwaltet, es gibt keine Angestellten und keine Gewinnorientierung, alle Besucher_innen sind zu gleichen Teilen für den Betrieb verantwortlich!
    Der Kaffee hat keinen Preis, sondern es gibt lediglich eine Spendenempfehlung, über deren Einhaltung sich natürlich gefreut wird, desweiteren stammt der Kaffee aus selbstverwalteten autonomen Kollektiven in Zapata/Mexico, ein Großteil des restlichen Sortiments wird durch Anti-Ra Einkäufe besorgt und immer mal wieder gibts auch was Containertes. Über die knappe Höchststrafe beim Ökologieindex hab’ bin ich entsprechend leicht verwundert!

    Ich möchte hier garnicht kleinkarriert klugscheißen, sondern euch einfach nur bitten, euch beim nächsten Mal etwas besser zu informieren und keinen Quatsch zu verbreiten.

    In diesem Sinne:
    Für ein, zwei, unzählige Rote Cafés auf dem Campus und natürlich für den Kommunismus!

    Ein Mitglied des kochenden Arms des roten Cafés

  1. 10. Januar 2019

    […] Auf einen Kaffee bei Kommilitonen […]

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