FURIOS durchs Corona-Semester

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus wirbeln unser Studium durcheinander. Wie wir als FURIOS damit umgehen und was ihr tun könnt, haben Antonia Böker und Julian von Bülow aufgeschrieben.

Der Computer wird in diesem Corona-Chaos-Semester wohl der beste Freund der Studis. Illustration: Antonia Böker

Job verloren, Praktikum abgeblasen, im WG-Zimmer sitzen, für das der Bafög-Satz gerade noch reicht. Leicht ist das alles für niemanden. Nicht zuletzt sind aber Studierende von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen, die gerade das öffentliche Leben zum Stillstand bringt. Freunde und Familie fehlen, genau wie das Klopapier. Ob und wie das alles laufen soll, in diesem Nicht-/Kreativ-/Solidar-Semester, scheint noch immer unklar. Statt regulärer Vorlesungen gibt es Folien, Podcasts, Liveschalten – wenn die Veranstaltungen denn überhaupt stattfinden. Was tun? Das hat sich auch die FURIOS-Redaktion gefragt.

Längere Recherchen statt Terminjournalismus

In dieser Zeit publizistisch in ein neues Semester zu starten ist eine Herausforderung: Die Uni wurde für nicht absehbare Zeit ins Digitale verlagert. Vielleicht haben einige von euch noch im Kopf, wie wir im letzten Semester um unsere Printversion gebangt haben. Für dieses Semester haben wir entschieden: Eine gedruckte FURIOS wird es nicht geben.

Das heißt aber nicht, dass wir die Arbeit einstellen, im Gegenteil: Wir sehen das Sommersemester als Chance, mehr auszuprobieren. Weniger „Terminjournalismus“ und Pendelei gibt uns die Möglichkeit, uns in langfristige Recherchen und Hintergrundberichte zu stürzen. Das bedeutet auch die ein oder andere Geschichte, die über den Horizont Dahlems hinausgeht. Und letztlich steht die Welt ja auch nicht still: Berlins Gesellschaftsleben, die Partys, Demonstrationen und Workshops, gehen im Web weiter. Auch wir sind weiter für euch dabei – eben von zuhause. Neben dem alltäglichen Corona-Chaos gibt es aber auch Höhepunkte der Hochschulpolitik. Laut Asta veröffentlicht die Wissenschaftskanzlei des Berliner Senats voraussichtlich im Frühsommer den ersten Entwurf für das neue Hochschulgesetz, das das Fundament für Mitbestimmung an der Uni legt.

Wir lassen euch nicht hängen. Gegen Langeweile hilft zum Beispiel unser Telegram-Kanal, über den ihr die neuesten Artikel sofort über den Messenger bekommt. Oder noch besser: Schreibt selber! Jeden Mittwoch um 18 Uhr findet nach wie vor unsere offene Redaktionssitzung statt. Nur jetzt eben online. Schreibt uns und wir schicken euch den Link zu. Bringt eure Ideen mit! Egal, ob ihr schreiben, zeichnen, fotografieren oder filmen wollt: Wir möchten, dass ihr euch ausprobieren könnt und helfen euch dabei, so gut es geht. Wir freuen uns auf euch!

Bleibt gesund und munter,
eure FURIOS-Redaktion

Autor*innen

Antonia Böker

Antonia Böker ist pathologische Klugscheißerin. Deswegen probiert sie es jetzt mal mit Journalismus.

Julian von Bülow

Publizistik-, Kommunikations- und Politikwissenschaft. Twittert als @JulianVonBuelow.

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