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Die Liste der Listen

Wahlen an der FU - Die Liste der Listen

Hinweis: Der AStA wird von einer Koalition aus zahlreichen Fachschaftsinitiativen und offenen Listen getragen. Die „Koalitionsverhandlungen“ finden hinter verschlossenen Türen statt. Eine offizielle Koalition gibt es nicht. Wer den AStA trägt oder tragen würde, ist nicht immer klar. Das Dokument wird deshalb laufend erweitert. Sämtliche Angaben ohne Gewähr!


# Name und Beschreibung StuPa-Sitze 2010/2009 AStA-tragend?
PARTEINAHE LISTEN
2 RCDS – Die Christdemokraten: Das Kürzel steht für den Ring Christlich-Demokratischer Studenten. Sie engagieren sich demnach für christliche und demokratische Werte und stehen bundesweit (und sogar europaweit) den Parteien nahe, die dies auch tun. 1/1 nein
7 DIE PARTEI – HOCHSCHULGRUPPE: Diese Liste fordert eine freie, offene, gleichberechtigte und transparente Universität an der jeder Studierende seine Leistungsfähigkeit voll entfalten kann. 1/1 ja
16 GRÜNE HOCHSCHULGRUPPE – GHG: Die GHG ruft zum Dialog auf, um die Rolle der Hochschule in der Gesellschaft zunächst von denjenigen erörtern zu lassen, die am meisten davon betroffen sind – den Studierenden selbst. Um eine sozialgerechte und ökologische Universität zu fördern bedarf es jedoch mehr: Transparenz, Demokratie und Gleichberechtigung sind nur einige Eckpfeiler des Programms. Die Studierenden der FU werden dazu aufgerufen sich aktiv an hochschulpolitischen Themen zu beteiligen und Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. 5/5 nein
44 Piraten – Klarmachen zum Ändern!: Die Piraten wollen wie ihre Partei auf Bundesebene frischen Wind in die Hochschulpolitik bringen. Sie setzen sich für eine vorlesungsfreie Stunde, die Erhöhung der Wahlfreiheit und die Förderung von Open Access ein. 2/nicht angetreten wahrscheinlich nicht
47 SDS/DIE LINKE.FU: Hochschulgruppe des Studierendenverbandes DIE LINKE.SDS an der FU Berlin. Sie stehen der Partei DIE LINKE nahe und setzen sich unter anderem für eine Ausweitung der finanziellen Unterstützung für Studierende (BAFÖG, keine Studiengebühren) und einen aktiven linken AStA an der FU ein. Gleichzeitig opponieren sie den Bologna-Prozess und „unstudierbare“ neue Studiengänge sowie Kriegsforschung und Privatisierungspolitik an der FU. 2/2 nein
49 Jusos FU: Der Schwerpunkt der Jusos an der FU liegt diesmal auf dem Bereich gute Lehre. Dementsprechend wird ein breiter gefächertes und größeres Lehrangebot gefordert, sowie ein Ausbau der ABV-Module. Die Jusos setzen sich für den Erhalt der Mensa I und eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen studentischer Mitarbeiter an der Uni ein. Die studentische Selbstverwaltung soll darüber hinaus stärker gefördert und gefordert werden. 4/4 nein
FACHSCHAFTSINITIATIVEN
4 FSI Jura/Café Tatort 3/nicht angetreten unbekannt
5 FSI Psychologie: Die FSI Psychologie fordert kritische Wissenschaft und interessante Lehrveranstaltungen. Sie opponieren Regelungen, die zukünftigen Studierenden den Zugang zur Universität verwehren sollen und fördert stattdessen ein ungezwungenes Miteinander. 1/2 ja
6 Ini Lehramt: Die Initiative Lehramt organisiert zahlreiche Projekte und Zusammentreffen an ihrem Fachbereich. Sie setzt sich unter anderem für einen allgemeinen Zugang zum Master, die Vergleichbarkeit von Studienleistungen sowie Überschneidungsfreiheit ein. 2/3 ja
8 FSI Mathe/Info: Die FSI Mathe/Info hat den Anspruch, Studierende an ihrem Fachbereich über aktuelle Entwicklungen in allen Gremien auf dem Laufenden zu halten und bestehende Probleme konstruktiv zu beheben. Das studentische Leben am Fachbereich soll weiter gefördert werden. 1/1 ja
10 FSI OSI: Die FSI OSI ist für und gegen vieles: Sie ist kritisch und für eine offene und demokratische Uni, wo Rassismus, Antisemitismus und Sexismus keinen Platz haben. Sie ist gleichzeitig gegen jegliche Art von Elite, Exzellenz und Studiengebühren. 1/1 ja
15 FSI Ethnologie: Die FSI Ethnologie will sich im Interesse ihrer Studierenden in aktuelle hochschulpolitische Debatten an der Uni einmischen und den Kontakt zu den Lehrenden fördern. Außerdem organisiert die FSI zahlreiche studentische Aktivitäten, Feiern und Projekte. Gerade soll ein neues, studentisches Café für den Fachbereich entstehen. 1/1 ja
26 FSI IsTurArIrS: Hinter dieser etwas ausgiebigen Abkürzung versteckt sich die Fachschaftsinitiative der Islamwissenschaft, Turkologie, Semitistik, Arabistik und Iranistik. Die FSI setzt sich für die Interessen ihrer Studierenden innerhalb und außerhalb ein und ist eng mit der Zeitschrift DIWAN und der Betreibung des Institutscafés vernetzt. 1/1 ja
27 Archäologie 0/nicht angetreten nein
30 FSI PuK/Publizistik Ini: Die FSI Publizistik und Kommunikationswissenschaft / Publizistik Initiative fordert eine kritische Auseinandersetzung mit universitären Entwicklungen und fordert mehr Solidarität unter den Studierenden. Sie wirken bei der Entwicklung von Studien- und Prüfungsordnungen in ihrem Fachbereich mit, organisieren außeruniversitäre Aktivitäten und wollen ein neues Café für ihr Institut aufbauen. 0/1 ja
37 FSI WiWiss: Die FSI WiWiss ist eine kritische Fachschaft, die sich gegen Studiengebühren, Zulassungsbeschränkungen zum Master und Privatisierungsbestrebungen seitens der Universitätsverwaltung einsetzt. Im Gegenzug gibt es Partys und einen Klausurenservice. 2/1 ja
39 LAI-Liste: Die Liste der FSI LAI will den Studierenden ein kommunikatives Forum geben, um sich aktiv an der Gestaltung an den Fachbereichen zu beteiligen. Darüber hinaus organisiert sie verschiedene Feste für ihre Studierenden und setzen sich gegen Studiengebühren ein. 1/1 als FSI LAI wahrscheinlich
41 FSI TheFiMu 1/nicht angetreten unbekannt
45 FSI Biochemie: Die FSI Biochemie möchte über Partys hinaus auch noch demokratischere Strukturen an der Uni fördern. Studiengebühren wird der Kampf angesagt. 1/1 nein
46 FSI (Kunst-)Geschichte – Koser Nostra: Ziel der FSI (Kunst-)Geschichte ist es, den Einfluss der FSI im AStA und Stupa zu stärken um basisdemokratische Hochschulpolitik betreiben zu können. 2/2 ja
48 FSI Anglistik 1/nicht angetreten wahrscheinlich
52 FSI Judaistik: Die FSI Judaistik setzt sich für ein selbstbestimmtes Studium, gegen autoritäre Strukturen und für den Erhalt von so genannten Orchideenfächern ein. 0/nicht angetreten ja
53 FSI Germanistik: Die FSI Germanistik legt wert darauf, dass sie basisdemokratisch und unabhängig ist. Sie will für mehr Demokratie an der Hochschule sorgen. 0/nicht angetreten ja
SONSTIGE LISTEN
1 USL (Unabhängige Schwule Liste): Die USL wirbt mit Teletubbies der nächsten Generation und ist nach eigenen Angaben vor allem eins: Emanzipatorisch und antirassistisch. 1/1 ja
3 Semtix – stark für’s Semesterticket: Der Name ist Programm: Die Semtix-Liste wirbt für ihren Einsatz für ein faires Semesterticket. Sie fordert eine Entschädigung wegen der S-Bahn-Ausfälle. 1/1 ja
9 GRÜNE ALTERNATIVE: Die GRÜNE ALTERNATIVE setzt ihren Hauptakzent auf die Forderung nach mehr Klimaschutz, andere Forderungen sind etwa die nach mehr Bildungs- und Geschlechtergerechtigkeit. 2/1 ja
11 Kritische Jurist_innen / AL Jura: Die Kritischen JuristInnen erkennen die untrennbare Verbindung zwischen Politik und Recht. Daher fordern sie eine kritische Auseinandersetzung mit ebendiesem, teils undurchsichtigen Geflecht. 1/2 ja
12 Antifaschistische Linke Liste ::[all]::: Die Antifaschistische Linke Liste erklärt jeder Form von Rassismus an der Hochschule den Kampf. 1/1 wahrscheinlich
13 Liste für exzellente Studienbedingungen: Hier lautet die Forderung an die Hochschule, nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre „exzellent“ zu sein. Die Liste möchte dafür sorgen, das hochschulpolitische Themen Vorrang vor allgemeinpolitischen bekommen. 1/nicht angetreten unbekannt
14 AKTIV GEGEN STUDIENGEBÜHREN: Wie der Titel schon verrät, setzt sich diese Liste hauptsächlich dafür ein, dass allen Studierenden weiterhin ein gebührenfreies Studium ermöglicht wird. 1/1 ja
17 Für freie Bildung: Die Liste „Für freie Bildung“ setzt sich für einen freien Zugang an die Universität für alle ein. Außerdem bekämpft sie die Verschulung des Studiums. 1/nicht angetreten wahrscheinlich
18 Freisinnige Naturwissenschaftler 0/nicht angetreten unbekannt
19 „AusländerInnen“ Liste: Die AusländerInnen Liste setzt sich für Chancengleichheit an der Uni ein. Dazu wird der Elite–Bildung nicht der Kampf angesagt, sondern sie vielmehr für alle gefordert. Rassismus soll bekämpft werden um die Uni zu einem faireren Lebens- und Arbeitsraum zu machen. 1/1 ja
20 queerfeministische frauenlesbentrans liste: Die queerfeministische frauenlesbentrans liste ruft dazu auf, das Leben an der Uni und im Allgemeinen nicht länger durch die Brille des weißen Mannes zu sehen. Was heißt das konkret? Mehr Raum, Diskurs und Reflexion feministischer und queerer Themen, mehr Seminare und Dozenten, die sich mir diesen Themen befassen und kein Gender-Mainstreaming mehr. 1/1 ja
21 Libertär-Demokratische Liste (LDL): Die Libertärdemokraten sind eine neue Liste an der FU und treten unter Anderem für eine klarere Strukturierung des Studiums, den Einsatz von Dozenten aus der Wirtschaft und gegen Studiengebühren ein. Außerdem stellen sie sich gegen „gewalttätige“ Aktionen wie Besetzungen. 0/nicht angetreten nein
22 Erneuerung der Afrika-Lehre und -Forschung: Diese Liste will erreichen, dass Afrikafoschung an der FU stärker fokussiert wird. Sie möchte, dass sich unser Bild von Afrika ändert. 1/nicht angetreten unbekannt
23 LHG – Liberale Hochschulgruppe: Die Mitglieder der LHG verstehen sich als Interessengemeinschaft liberal eingestellter StudentInnen. Sie fordern unter anderem das Prinzip der Viertelparität (=1/4 Studierende) in allen Gremien, eine gerechte Verteilung der Masterstudienplätze an Bachelorstudierende und spricht sich gegen jegliche Art von Studiengebühren aus. 2/3 nein
24 Multi-Kulti-Liste: Multi-Kulti gerät in Vergesenheit, so die Befürchtung der antretenden Studierenden. Dem wollen sie entgegen wirken. Daher fordern sie die Gleichstellung aller Studierenden an der FU und besonders von Minderheiten, die Gefahr laufen im Strudel hochschulpolitischer Ereignisse vergessen zu werden. Für eine demokratische, gleichberechtigte und tolerante Uni. 0/1 wahrscheinlich
25 Geo-Liste 1/1 ja
28 GEGEN VERSCHULTEN BACHELOR – FÜR FREIES STUDIUM: Nach ihrer Erfahrung vom letzten Jahr will die Liste das StuPa demokratischer und transparenter gestalten. Es müsse um mehr gehen als „den Machterhalt der AStA-Eliten“. 2/2 (als GEGEN BACHELOR) nein
29 „Zusammen gegen Rassismus“: Ziel der Vertreter dieser Liste ist die Bekämpfung von Rassismus, Benachteiligung und Ungleichheit an der Uni. Zusätzlich unterstützen sie benachteiligte Studierende, z.B. Studierende mit Kind, körperlich oder geistig benachteiligte Studierende oder chronisch Kranke. 0/1 wahrscheinlich
31 Hochschulpolitische Linke Liste: Die Hochschulpolitische Linke wendet sich unter anderem gegen Studiengebühren, Zulassungsbeschränkungen, Elitedenken, Anwesenheitslisten und die Kommerzialisierung der Wissenschaft. Sie fordern eine freie, offene und kostenlose Ausbildung an einer Universität, die sich durch wenig Bürokratie und demokratischere Strukturen auszeichnet. 1/1 ja
32 NOT MY PRESIDENT – Für eine demokratische FU: Die Not-my-President-Liste ist aus der gleichnamigen Kampagne gegen den scheidenden Präsidenten Lenzen hervorgegangen. Sie setzt sich, wie der Name schon sagt, für mehr Demokratie ein. Außerdem stellt sie sich ausdrücklich hinter die Ziele des Bildungsstreiks. 2/nicht angetreten nein
33 Kauderwelsch Liste: Die Vertreter des Café Kauderwelsch, das sein Geld mit fair gehandelten und gesunden Leckereien verdient, sprechen sich gegen Studiengebühren und für einen kritischen Umgang mit Wissenschaft aus. Darüber hinaus realisieren die Mitarbeiter des Cafés viele kulturelle Ereignisse an der FU. Kurzum: Taten statt Worte. 2/3 wahrscheinlich
34 Offene Liste Physik (OLP): Die Vertreter der Offenen Liste Physik wollen nach ihrer erfolgreichen Wahl ins Stupa beweisen, dass auch Physiker das Herz am rechten Fleck haben. 1/1 ja
35 Langzeitstudis gegen Studiengebühren: Die Langzeitstudis wehren sich durch ihre Wahl ins Stupa auf demokratischem Wege gegen Studiengebühren und Zwangsexmatrikulation von Ihresgleichen. 0/1 ja
36 AFS Bioinformatik: Aktive Studierende aus der Bioinformatik Fachschaft, die bis jetzt noch den Rekord an Wahlbeteiligung hält. Die AFS Bioinformatik ist plural und fordert vor allem eine Studierendenvertretung die sich mit den Studierenden beschäftigt und nicht nur mit sich selbst. 1/1 nein
38 Vielfalt-Liste: Vielfalt tut gut – so das Motto der Liste für Vielfalt – Diversity. Konkret bedeutet das: Mehr Respekt, Toleranz und Gleichberechtigung statt Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung. 0/1 ja
40 Studierende mit Kind: Diese Liste setzt sich für alles ein, was Kinder und Eltern an der Uni brauchen: Spielplätze, Kinderbetreuung und eine flexiblere Gestaltung des Studiums. Aber auch für große Kinder ist vieles dabei: Die Studierenden mit Kind fordern den Verzicht auf Anwesenheitslisten, Studiengebühren und das Recht auf ein selbstbestimmteres Studium. 1/1 ja
42 Kritische Philosoph_innen: Die Kritischen PhilosophInnen fordern vor allem ein Ende der, wie sie selbst sagen, neoliberalen Umstrukturierung der Universität. Dies soll durch konstruktive Kritik erreicht werden. 1/1 ja
43 REVOLUTIONÄRE LISTE: Revolution ist eine unabhängige und kommunistische Jugendorganisation. Sie fordern freie Bildung und gleiche Rechte für Deutsche wie für Nicht-Deutsche. Außerdem: Weg mit Bachelor- und Masterstudiengängen. 0/1 nein
50 UAL – Unabhängige Antifaschistische Liste: Die UAL verspricht sich auch in Zukunft gegen Rassismus, Faschismus und Diskriminierung einzusetzen. 0/0 wahrscheinlich
51 Bachelor Liste: Die Vertreter der Bachelor Liste wollen sich insbesondere für eine studierendenfreundlichere Organisation des Studiums einsetzen. Daher fordern sie einen Verzicht auf Maluspunkte und Teilnahmebeschränkungen, bessere Beratungsangebote sowie mehr Freiheit im Studium. Der Zugang zu Masterstudienplätzen soll allen Bachelor-Studierenden offen stehen. 1/1 wahrscheinlich
54 SNE – STUDIENBEDINGUNGEN UND NACHHALTIGER ERFOLG: Die Liste SNE setzt sich für die bessere Umsetzung des Bachelors ein. Sie fordert eine studentenfreundliche Politik im StuPa und eine effizientere Verwendung des AStA-Haushalts. 0/nicht angetreten nein

31 Kommentare

  • revolution (verzeihung, die „revolutionäre liste“) ist – wie schon im letzten jahr – immer noch nicht AStA-tragend…

  • Lieber Heinz,

    vielen Dank für den Hinweis. Wir werden es umgehend ändern.

  • SNE, Liste 54, ist definitiv nicht AStA-tragend. Und müsste AFS Bioinformatik, Liste 36, nicht bei den Fachschaften gelistet sein?

  • Die Piraten haben noch keine offizielle Position dazu, ob sie den AStA tragen werden. Bitte lieber „wahrscheinlich nicht“.

  • Danke für eure Hinweise. Wir aktualisieren die Liste laufend. Bitte weiter so!

  • Liste 21 Libertaer-Demokratische Liste (LDL) ist eine Tarnliste des AStA und somit AStA-tragend

  • Dürfte man auch erfahren, woher diese Information stammt? So, wie heute die Podiumsdiskussion abgelaufen ist, glaube ich nicht, dass die LDL eine Tarnliste ist.

  • Ini Lehramt: sicher AStA-tragend; enthält einen amtierenden AStA-Kulturreferenten (Peter Flüh).

    FSI Judaistik: sicher AStA-tragend; ist ein noch junges „Ziehkind“ von FSI Geschichte und FSI IsTurArIrS

    Archäologie: sicher nicht AStA-tragend, die Liste versucht parallel auch den FSR Gesch.-Kult. wiederzubeleben, gegen AStA-Vorstellung

    Vielfalt-Liste: enthält eine amtierende AStA-Finanzreferentin (Alina Lober) -> wohl AStA-tragend

  • Hallo Redaktion, ich hatte mich eben bei meiner emailadresse verschrieben, hier habt ihr die richtige.

  • seit wann ist die lhg eigentlich nicht parteinah?

  • Seit das ihr Selbstverständnis ist, und das reicht länger als die Studienzeit unserer Langzeitstudenten. Die LHG ist offen für jeden, der sich selbst für liberal hält, und viele LHGler stehen der FDP und den Julis sehr kritisch gegenüber. Natürlich gibt es einzelne LHGler, die zugleich auch jener Partei angehören, aber es gab und gibt eben auch immer Leute, die aus einer anderen Richtung kamen.

  • lustig. irgendwer schreibt hier, dass die judaistik ein „ziehkind“ der fsi geschichte und isturaris ist – und schon steht da: astatragend. wäre schön wenn das irgendwie belegt würden könnte, ich kann die aussage nämlich nicht ganz nachvollziehen…

  • @falko: Dann guck doch mal ihre Seite an:
    (http://judaistik.blogsport.de)

    Da gibt es genug pro-AStA-Indizien:

    Der Spruch „Sup­port your local Fach­schafts­in­itia­ti­ve!“ ist Koalitions-Standard;

    Wahlempfehlung für den FSR: Liste 4 – Of­fe­ne Liste der Fach­schaftsi­nis -> d.h. der FSR als Institution wird abgelehnt -> Koalitions-Standard;

    die Verlinkungen zu anderen FSIn führen nur zu AStA-tragenden FSIn (Geschichte, Isturarirs, Ethnologie, Kunstgeschichte)

  • Evtl haben die Verlinkungen ja damit zu tun, dass es sich dabei um andere FSIn des FB Geschkult handelt?

    Und wieso es sich um ein Ziehkind der genannten FSIn handeln soll: Das wüsste ich, wei Falko, auch gerne.

  • wg. Verlinkung: die Link-Kategorie dort heißt „FSI Fachbereich Geschichts- & Kulturwissenschaft“, und es fehlen, wohl kaum zufällig, die beiden nicht-AStA-tragenden FSIn klass. Archäologie und FSI Ägyptologie.

    wg. Ziehkind: persönliche Beziehungen und organisatorische Hilfe; das deutet nunmal nicht auf politische Distanz hin.

  • Werte Redaktion,
    FSI/Café Tatort steht für: öffentliches Abhalten sämtlicher Gremienarbeit, etwa
    mittels Protokollen usw. Einführung eines online Plebiszit, mit dem die Studierenden
    über die Mehrheitsverhältnisse des StuPa hinaus Ideen einbringen und/oder Beschlüsse
    herbeiführen können. Des weiteren für paritätische Besetzung des
    Haushaltsausschusses (Vorsitz durch die Opposition, wie in demokratischen
    Parlamenten üblich). Letztlich plädieren wir für eine föderale Gestaltung der
    AStA-Arbeit, d.h.: mehr Kompetenzen/Handlungsmöglichkeiten den FSRen zuweisen.
    Überhaupt die Institution des FSR an allen FBen beibehalten und nicht mit zentral
    von AStA gesteuerten FSIen ersetzen.
    Da unsere Postulaten mit den des jetztigen AStA nicht im Einklang stehen, sind wir
    nicht dazu bereit diese AStA-Struktur zu tragen.
    mit besten Gruß
    Milosz Trojan

  • Also, lieber Hans im Glück, traust du der FSI Judaistik nicht zu, dass sie von allein ’ne Liste hinkriegt? Oder wie sieht diese Unterstützung aus? „Persönliche Beziehungen“ ist auch ein recht uneindeutiges Argument.

  • Lieber Milosz,
    danke für die ausführliche Beschreibung. Wir fügen das hinzu.

  • @thomas: kennst du diesen artikel?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverband_Liberaler_Hochschulgruppen

    schau mal, was da ganz unten steht 😉

  • In der Furios ist die LHG über jeglichen Verdacht erhaben. Bei anderen Listen hingegen reichen Hörensagen und Vermutungen für eine Kategorisierung. Dass es die FSI Judaistik aus der betreffenden Fachschaft heraus gegründet bereits seit 2,5 Jahren gibt – geschenkt! Dass der Anlass die Studienordnung des Faches wahr – desgleichen! Hauptsache, man kann eine AStA-Sau durchs oppositionelle Dorf treiben.

  • Ich war selbst LHGler, als ich noch Student war, und ich war gleichzeitig Stipendiat der Adenauer-Stiftung. Also, ja, da mag das FDP-Logo stehen. Das ändert aber nichts am Selbstverständnis der Berliner Gruppe.

    Das wurde erst im letzten November von einzelnen Mitgliedern wieder angesprochen. Du findest aber mindestens eine Dreiviertelmehrheit in der Gruppe, die ihr Engagement an eine Unabhängigkeit der Gruppe von der FDP und den Julis knüpft.

    Was die FSI Judaistik betrifft: Ist doch schön, wenn sie nicht AStA-tragend ist. Ich finde, dass wir das am Vorabend des letzten Wahltags nicht weiter diskutieren müssen. Ein jeder wird sich meine Meinung bilden und die FSI Judaistik wird durch ihr Verhalten nach der Wahl zeigen, wes Geistes Kind sie ist. In diesem Sinne hoffe ich auf ein, zwei Stimmen mehr gegen den bisherigen AStA.

  • Freudscher Verschreiber, sorry: Ein jeder wird sich SEINE Meinung bilden. Ich war schon in der Flexion des nächsten Satzes.

  • Nur so nebenbei, wenn man vor einiger Zeit die Nachrichten vom FAKO nicht einfach immer löschen sondern lesen würde, dann wäre einem zu Ohren gekommen, dass um eine Verlinkung der Seiten gebeten wurde.

    Da sich die bereits von dem ach so aktiven „Hans im Glück“ genannten anderen FSIn auf diesen Aufruf bzw. diese Bitte nicht zu Wort meldeten sind diese auch nicht verlinkt worden.

    Dies ist der Grund warum sie bei den Links „FSI Fachbereich Geschichts- & Kulturwissenschaft“ fehlen.

    Wenn sich die besagten Judaisten Hilfe bei den Geschichtlern oder ähnlichen Leuten geholt haben, so liegt dies an der Hilfsbereitschaft von den anderen FSI’n das wir uns an sie wendeten.
    Sollten sich Leute weigern auf Fragen von uns zu reagieren werden wir ihnen doch kaum noch hinterher rennen.

    Zu dem Punkt wir wären ein „Ziehkind“ so verweise ich euch an den Kommentar von Lexi.

    Nur weil vorher keiner etwas von den Judaisten hörte, heißt dies nicht das es sie nicht gab.
    Die Änderung der Prüfungsbedingungen des Hebraicums ist nämlich ihnen zu verdanken.
    Da dies euch aber herzlich wenig interessiert könnt ihr auch vorher nichts mitbekommen haben.

    Spekuliert ruhig weiter.

    MG

  • nochmal wegen FSI Judaistik: (es fängt an, Spaß zu machen)
    Wenn man eine Linkliste mit den anderen FSIn des FB machen will, dann informiert man sich eben, und lässt nicht einfach die nicht-AStA-tragenden weg, Punkt.
    Ich kenne die ja auch, ohne dass ich eine Rundmail verschickt hätte.

    Doch lassen wir das! Um mir ein Bild zu machen, wohin dieser (AStA-) Hase läuft, genügen mir bereits die Indizien: a) der Satz „Support your local FSI“, b) der fünfzackige Stern als Avatar, und c) die Wahlempfehlung gegen die Einrichtung eines FSR.
    Jedes dieser Indizine alleine ginge ja noch, aber bei a UND b UND c wird dann doch ein Bild draus.

  • @Hans im Glück

    Schön das es dich amüsiert.
    Das mit dem informieren kann man dir genauso unterstellen.
    Solange du nicht mit irgendjemanden von uns persönlich gesprochen hast, ist das Einzige das du hast eine Vermutung.
    Der fünf-zackige Stern ist aus dem Pre-made-Layout der Seite und somit nicht frei wählbar. Außerdem handelt es sich nicht um einen Avatar sondern nur um einen eine Art
    Strich der ein neues Thema anzeigt.
    Soviel zu deinen „Indizien“ folge meinetwegen deinen völlig haltlosen Aspekten.

    Zu deinem Rundmailpunkt finde ich es doch recht unterhaltsam wie du dies hinstellst.
    Ich sagte nur, dass ich keinen verlinke der nicht auch bereit wäre das Selbe zu tun.
    Wenn dich jemand , quasi ignoriert, so wirst du wohl kaum andere Leute an ihn verweisen.

    Bevor du also tönst von den Absichten der Leute bescheid zu wissen, ohne dich vorher mit ihnen unterhalten zu haben, noch deine paranoiden Indizien belegen kannst, frag doch erstmal bei den Menschen selber nach.

  • (nimms nicht zu persönlich, die Unterhaltung entwickelt hier grad Eigendynamik…)

    Die schicken Sterne: die gehören eben nicht zur Basis-Ausstattung bei Blogsport (K2), sondern zum bewusst gewählten Style „Fork“. Es sollte anscheinend ähnlich aussehen wie bei der FSI OSI, die haben das auch so. Und sind auch AStA-tragend. Das wäre dann schon wieder ein (klitzekleines) Indiz!

    Wg. Verlinkungen: ich setze Links für meine Leser, nicht für mein Ego. Und erwarte auch keine Gegenleistung. Im vorliegenden Fall ist die Auswahl eben leider tendenziös. Seriös wäre es gewesen, sich um Vollständigkeit zu bemühen. So endlos viele FSIn sind es ja gar nicht.

    Und wg. persönlich nachfragen: Mail geschickt, keine Antwort bekommen! Soviel dazu.

    Warum versuchst du so verzweifelt, hier Unklarheit zu erzeugen? Um ahnungslose Wähler_innen einfangen?

  • @ hans
    wenn du das heute über das kontakformular warst die mailadresse war falsch jedenfalls sagte das die Message vom mailserver

  • ja das war ich… sorry, falls die Adresse falsch war – hab sie gerade nochmal eingegeben.

  • oh, da fühle ich mich aber geehrt. danke, liebe judaistik-ini, dass ihr „unseren“ style kopiert! übrigens, @hans, wusstest du dass wir auch sonst total die krasse gedanken-checker-beeinflussung über das von uns gewählte blog-layout vornehmen? haben extra zwei erstis abgestellt, damit die FSI-judaistik-leute in unserem sinne – quatsch, natürlich im AStA-sinne, denn für was anderes steht unsere ini sowieso nicht! – fernsteuern können!

    die paranoia mancher AStA-skeptiker_innen ist an lächerlichkeit wirklich kaum noch zu überbieten. warte doch einfach mal die wahlen ab, und was die FSI judaistik (oder, was das angeht, jede andere liste) konkret im StuPa macht.

  • FSI Judaistik erst wählen, und dann zugucken, ob AStA-tragend? Das hättet ihr wohl gerne!
    Ihr scheint sehr genau zu wissen, dass gut informierte Wähler_innen schlecht für euer Wahlergebnis sind.

    Ich habe übrigens auch per e-mail KEINE Aussage bekommen, ob der AStA unterstützt wird oder nicht.

    Na gebt schon zu, dass ich recht hatte 🙂
    FSI Judaistik = AStA-tragend

  • @heinz

    bezüglich lhg und fdp…schau mal hier

    http://www.bundes-lhg.de/

    Zitat:
    „Der LHG ist weder parteilich, religiös noch fachlich gebunden“

    Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass Wikipedia kein apodiktisches Lexikon ist.

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