Stupa will über Semesterticket abstimmen

Im November fällt die Entscheidung: Semesterticket – Ja oder Nein? Die Semesterticketbeauftragte plädiert für die Ablehnung des Tickets. Von Ann-Kathrin Jeske.

Das Studierendenparlament (Stupa) bei seiner ersten Sitzung im Wintersemester. Foto: Daniel Krause

Das Studierendenparlament (Stupa) bei seiner ersten Sitzung im Wintersemester. Foto: Daniel Krause

Am Freitag hat das Studierendenparlament (Stupa) die Urabstimmung über das Semesterticket beschlossen. Vom 11. bis 13. November können die Studierenden entscheiden, ob sie die neuen Vertragsbedingungen zwischen den Berliner Hochschulen und dem VBB annehmen. Hintergrund dessen ist das Auslaufen des aktuellen Vertrages zum Ende des Wintersemesters. Um das Ticket zu behalten, müssen mindestens zehn Prozent der Wählenden zustimmen.

Die Semesterticketbeauftragte, Laura Sophie Gliencke, plädierte für eine Ablehnung des aktuellen Angebots. Sie bemängelte die steigenden Kosten und die sture Attitüde des VBB bei den Verhandlungen. Nach aktuellem Stand kostet das Ticket im nächsten Sommersemester wieder 184,10 Euro. Ab 2016 würde sich der der Preis aber jährlich um 2,6 Prozent erhöhen.

Bei der Abstimmung werden die Studierenden außerdem darüber befragt, ob das Ticket nur für Berlin oder auch für Brandenburg gelten soll. Bei mehreren Wahlmöglichkeiten besteht allerdings die Gefahr, dass durch die Verteilung der Stimmen keiner der Vorschläge über 10 Prozent kommt.

Während der kurzen Sitzung bestimmten die Abgeordneten außerdem den Wahlvorstand für die Stupa-Wahl im kommenden Januar. Aus einem Feld von zwölf Kandidaten gingen Marion Zimmermann, Emanuel Frobel, Lisa Barth, Sebastian Trembley und Christian Gollasch als Sieger hervor. In einer weiteren Abstimmung wurden Anahita Bidjanbeg und Thomas Ebert in den Wahlausschuss für die studentischen Vertreter des Studentenwerks berufen.

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FURIOS Redaktion

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1 Response

  1. antje sagt:

    Die Aussage der Semesterticketbeauftragten ist hier nur unvollständig dargestellt. Sie äußerte zwar die Möglichkeit, das Semesterticket aus politischen Gründen auch abzulehnen; plädierte jedoch zuvor für ein Berlin ABC Ticket.

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