„Das ist der stumme Zwang des Marktes”

Kontrolliert, optimiert und leistungsgetrieben. Was Selftracking mit dem Körper macht und welche Rolle der Kapitalismus dabei spielt, erklärt Simon Schaupp im Interview mit Marie Blickensdörfer und Caroline Blazy.

„Das ist kein Dreck, das ist meine Haut”

Schwarzsein in einer weißen Gesellschaft – was bedeutet das? Medizinstudentin Annika erzählt über alltägliche Mikroaggressionen, ihren Weg der Identitätsfindung und dass alle weiß sozialisierten Menschen rassistisch sind. Ein Protokoll von Anna-Lena Schmierer.

Wenn der Beat einsetzt

Im Club, beim Filmabend, im Aufzug – überall begegnen wir ihr: Musik. Dabei kann sie uns zu Tränen rühren, vergangene Erlebnisse vor unserem inneren Auge aufblitzen und unseren Puls höher schlagen lassen. Doch wie werden durch Musik Emotionen erzeugt und was passiert dabei in unseren Körpern? Von Laura Kübler.

Politisierte Körper

Wenn es um den Körper geht, dann wird seit jeher diskutiert, protestiert und diskriminiert. Diese Grafiken stellen die verschiedenen Schauplätze der Auseinandersetzungen um den Körper dar. Dabei sind sie keine vollständige Auflistung der gegenwärtigen Konflikte, vielmehr sollen sie zum Denken und Diskutieren anregen. Von Marie Blickensdörfer und Laura von Welczeck.

Nur ‚Ja‘ heißt Ja

Ungefragte Berührungen sind nicht nur übergriffig, sondern oft stark traumatisierend. Die Verantwortung wird dabei meist den Betroffenen zugeschrieben. Was sagt dieser Umgang mit körperlichen Grenzen über die patriarchalen Machtstrukturen unserer Gesellschaft aus? Von Anna-Lena Schmierer.

Körper im Widerstand

Der Körper ist nicht nur häufig Gegenstand von, sondern auch Mittel zum Protest. Dabei machen sich Aktivist*innen auch angreifbar. Wie stark kann die eigene Körperlichkeit Teil von zivilem Ungehorsam sein? Von Caroline Blazy und Laura von Welczeck.

leibhaftig

In Religionen geht es nicht nur um den Geist und die Seele. Ob pfingstkirchlicher Gottesdienst oder hinduistische Puja: Der Körper ist mehr als nur ein Instrument religiöser Erfahrung. Ein Essay von Luca Klander über Religion, Körper und kollektive Dynamiken.

Haarspaltereien

„Du hast aber lange Beinhaare! Wieso hast du dir eine Glatze rasiert, deine langen Haare waren doch so schön!“ Die Körperbehaarung ist ein kontrovers diskutiertes Thema, zu dem jede*r etwas zu sagen hat. Dabei geht sie nur einen selbst etwas an. Ein Kommentar Gesine Wolf.

Blut, Schweiß und Tränen

Schon in der Antike schrieb die Viersäftelehre den Körperflüssigkeiten große Bedeutung zu, hier noch zur Unterscheidung der Temperamente. Doch heutzutage kennen wir mehr als Blut, Schleim und Galle. Ein Überblick über ausgewählte „Säfte“ von Lisa Hölzke.

Wenn die Angst überhandnimmt

Das Herz klopft, Gänsehaut macht sich am Körper breit und der Atem stockt – Angst ist eine Emotion, die wir alle kennen. Doch was, wenn Angst zum ständigen Begleiter wird? Wie sich Angststörungen anfühlen und warum so viele Studierende unter ihnen leiden.

Toxische Selbstliebe

Speckrollen, Wachstumsstreifen und Problemzonen einfach lieben? Und dazu lächelnd ein Foto posten? Social-Media-Trends bestimmen Art, Weise und Tempo unserer Körperwahrnehmung. Ein Kommentar von Lucie Schrage.

„Mit den Klamotten streifst du all den Stress ab“

FKK klingt für viele nach alten Männern in der Sauna oder am Badestrand. Nicht jedoch für drei Mitglieder eines Berliner Nacktsportvereins. Mit Clara Baldus haben sie darüber gesprochen, warum FKK für sie Freiheit bedeutet und weshalb Nacktheit nicht mit Sexualisierung gleichzusetzen ist.

Nur eine Rampe reicht nicht

Alle wollen barrierefrei sein. Doch wer kann wirklich ungehindert am Studienalltag teilnehmen? Ein Blick auf die FU in Sachen Inklusion und Teilhabe. Von Julia Schmit.

FURIOS 27 – KÖRPER

Die 27. Ausgabe der gedruckten FURIOS ist da! Dieses Semester sind wir wieder auf den Campus zurückgekehrt und unsere physische Anwesenheit verändert das Miteinander. Wir haben uns deshalb als Redaktion gefragt: Wie und was kann ein Körper alles sein? Ein Heft über Träume, Grenzen, Aktivismus und vieles mehr.

Der Einzug der Selbstdarstellung in die eigenen vier Wände

Nie haben wir mehr Zeit in unseren Zimmern verbracht als in den letzten Monaten. Einrichtung ist das Statussymbol der Stunde. Berliner Studierendenzimmer bleiben aber monoton. Zeit für einen Appell, warum wir Einrichtungstrends trotzen sollten.

Wohnen im öffentlichen Raum

Wärme, Sicherheit – Begriffe, die die Meisten mit Wohnen und Zuhause assoziieren würden sind nicht in allen Wohnformen selbstverständlich, geschweige denn gegeben. Aus eigener Erfahrung erzählt Klaus Seilwinder an einem kalten Novembertag einer schlotternden Gruppe Interessierter über die extremste aller Wohnformen: die Obdachlosigkeit. Anna Schönenbach war dabei und berichtet.